Titel: De Beaujeu's Fabrikation des Runkelrübenzukers mit Hülfe der Apparate mit ununterbrochener Circulation.
Autor: Beaujeu,
Fundstelle: 1835, Band 55, Nr. LXVIII. (S. 367–392)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj055/ar055068

LXVIII. Ueber die Fabrikation des Runkelrübenzukers mit Hülfe der Apparate mit ununterbrochener Circulation. Von Hrn. de Beaujeu.

Aus dem Recueil industriel. Junius, S. 81; Julius, S. 1 u. f.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

(Fortsezung und Beschluß von H. 4, S. 307.)

Mein Apparat dient, so wie ich ihn oben beschrieben habe, zum Ausziehen des Runkelrübensaftes. Der erzielte Saft wird auf die gewöhnliche Weise geklärt, und verliert dabei, in Betracht der geringen Menge unauflöslicher Theile, die er enthält, nur sehr wenig, d.h. beiläufig 1/2°, von seiner Stärke. Ich habe jedoch hiezu folgende Bemerkung beizufügen. Der ausgepreßte Saft, welcher 8° am Aräometer zeigt, verliert beim Klären gewöhnlich 1 1/2°, und gelangt also 6 1/2° stark zur Concentration. Der durch Filtration gewonnene Saft wiegt, so wie er aus dem Apparate kommt, 7° und auf die Temperatur der Luft abgekühlt, 7 1/2°; dagegen verliert er aber im ersten Falle beim Klären 1/2, und im zweiten Falle 1°, so daß er gleichfalls mit einer Stärke von 6 1/2° zur Concentration gelangt.

Die Concentration wird von den Fabrikanten nach verschiedenen Methoden vollbracht; ich erlaube mir auch hierüber meine Ideen mitzutheilen. Ich habe mich jederzeit überzeugt, daß die Arbeit sehr verschieden ist, je nachdem man einen mehr oder minder gut geklärten, und mehr oder weniger von den schleimigen und eiweißartigen Stoffen befreiten Saft zu verarbeiten hat. Dieser Unterschied ist so groß, daß der eine Saft bis auf 25–30° R. concentrirt werden kann, ohne daß er seine vollkommene Klarheit verliert; während der andere während der Concentration bedeutende Bodensäze bildet, und öfter filtrirt werden muß. Diese Bemerkung führte mich natürlich auf die Idee, den Saft so viel als möglich zu reinigen, bevor er der Verdampfung unterworfen wird, und zwar aus dem Grunde, weil ich es für schädlich halte, denselben mit fremdartigen schwebenden Theilchen zu sieden.

Ich suche daher, wenn die Klärung gehörig geschehen ist, den Saft sehr rein zu erhalten, um ihn dann über grobe Kohle zu filtriren. Ich wende zu diesem Behufe frische Kohle an, welche etwas weniger grob seyn kann, als jene, deren man sich zur Behandlung der Syrupe bedient. Ich erhalte hienach einen ganz weißen Saft, dessen Eindikung sehr rasch von Statten geht, und der nur sehr wenig |368| Bodensaz gibt. Um immer so vortrefflichen Saft zu erzielen, habe ich eine Art von Filtrum erfunden, mit dessen Hülfe man gleichfalls auf continuirliche oder ununterbrochene Weise arbeiten kann, in welchem der Saft gänzlich von allen schleimigen und färbenden Bestandtheilen befreit und sehr leicht gereinigt werden kann, und bei dessen Anwendung kein Saft mit der Kohle weggeworfen wird. Bei dieser Art von Filtrum, auf welches ich ein Patent erhielt, kann man den zu filtrirenden Saft nach Belieben durch ein oder zwei Filtra circuliren lassen; ein drittes Filtrum ist zur vollkommenen Erschöpfung nie erforderlich. Mein Verfahren gewährt große Vorzüge, wie sich alle Fabrikanten, die meine Fabrik besuchten, davon überzeugten; die Arbeit geht regelmäßig von Statten; die Syrupe können direct versotten werden, ohne daß sie noch ein Mal über die Kohle filtrirt zu werden brauchen: eine einfache Filtration durch ein sogenanntes Filtrum mit Taschen (filtre à poches) ist hinreichend.

Nachdem der Saft gut geklärt und entfärbt worden, braucht er nur mehr eingedikt zu werden, eine Operation, welche noch mannigfacher Verbesserungen fähig ist. Man bedient sich hiezu der Kessel, welche auf offenes Feuer gebracht werden, der Dampfkessel, der Kessel mit Gitter oder Rost, des Hallette'schen Concentrators; man empfiehlt den Kessel, in welchen warme oder kalte Luft eingeblasen wird, den Säulenapparat und die Verdampfung im luftleeren Raume. Von allen diesen Methoden halte ich Folgendes.

Runkelrübensaft von guter Qualität, unter welchen man feine Kohle gemengt hat, kann sehr gut über freiem Feuer abgedampft werden; das Resultat der Arbeit ist gut; man erhält guten Zuker, aber eine größere Menge Melasse. Die Leitung des Apparates ist schwieriger und erfordert ununterbrochene Aufmerksamkeit, die jedoch in einer kleinen Fabrik keine Schwierigkeiten macht. In einer etwas größeren Fabrik hingegen werden die Schwierigkeiten viel größer.

Die Kessel mit Gitter oder Rost, mit forcirtem Dampfe (à vapeur forcée) haben das Verdienst, daß sie regelmäßig und sehr schnell arbeiten; daß die Syrupe mehr geschont werden, und durch eine geringe Nachlässigkeit nicht gleich Schaden leiden; und daß mit ihnen in einem kleinen Räume und in kurzer Zeit viel gearbeitet werden kann. In einer großen Fabrik wird durch die Arbeit mit Dampf weniger Wärmestoff verloren gehen, die Produkte werden besser, und ihre Güte sicherer seyn.

Der Hallette'sche Concentrator hat das Gute, daß er auf continuirliche Weise arbeitet, viel Arbeit liefert, und gute, schöne Syrupe gibt. Der Saft siedet in demselben immer in dünnen |369| Schichten, und bleibt nur eine kurze Zeit lang der Wärme ausgesezt; auch bemerkt man, daß derselbe im Allgemeinen flüssiger und weniger gefärbt ist. Dagegen erfordert er aber eine regelmäßige Bewegung und einen Saft von guter Qualität; auch kann man während der Arbeit weder abschäumen, noch den Bodensaz entfernen.

Die Eindikung durch Einblasen von kalter oder heißer Luft, welche schon im Jahre 1812 an den Traubensyrupen versucht wurde, kann sehr gute Resultate geben, wenn man es mit sogenannten trokenen Syrupen von guter Beschaffenheit zu thun hat. Sogenannte fette Zuker hingegen können auf diese Weise nicht mit Vortheil verarbeitet werden: wenigstens war dieß das Resultat zahlreicher Versuche, die ich vor beiläufig 6 Jahren mit heißer Luft anstellte. Man muß den Syrupen nämlich in diesem Falle zur Vermeidung der sogenannten Mousse einen großen Hizgrad geben, wo dann die Vortheile verschwinden, während alle Nachtheile der Gebläse und eine bedeutende Triebkraft bleiben. Der Widerstand der Luft nimmt im. Verhältnisse der Zähheit des Syrupes und der Höhe desselben über dem Roste zu, und wird zuweilen sehr bedeutend. Ich zweifle daher sehr, daß sich diese Methode für alle Fälle eignen dürfte, obschon sie bei ganz guten Materialien einige Vortheile gewährt.

Die von Hrn. Champonois in Vorschlag gebrachte Säule (colonne) scheint auf den ersten Blik mehrere Vortheile zu gewähren. Ihre Einrichtung ist der Verdampfung günstig; die Circulation geschieht schnell und in dünnen Schichten, was lauter günstige Umstände sind. Dagegen zeigten alle Versuche, welche bis jezt damit angestellt wurden, folgende Nachtheile, die ich bereits früher voraussagte. Eine nothwendige Bedingung ist die gleichmäßige Vertheilung auf der Oberfläche; leicht ist dieselbe an dem oberen Ende, an dem Austritte der eigens hiezu angebrachten zahlreichen Oeffnungen zu erzielen. Die Säule muß eine bedeutende Höhe haben, wenn auf einem einzigen Durchgange eine bedeutende Concentration erzielt werden soll. Der anfangs klare Saft verdikt sich, und fließt dann nicht mehr so leicht; seine Quantität vermindert sich überdieß in dem Maße, als er mehr concentrirt wird; und da die Oberfläche des Cylinders immer eine und dieselbe bleibt, so muß die Vertheilung nothwendig ungleich werden. Hieraus entsteht der große Nachtheil, daß der Syrup an einigen Stellen versotten ist, während er an anderen noch ganz dünn läuft. Dieser große Nachtheil, der sich überall zeigte, wenn der Syrup eine gewisse Dichtheit erlangt hatte, wurde allgemein dem Umstande zugeschrieben, daß die Maschen des Drahtzeuges der Dike des Syrupes nicht angemessen waren. Wenn man jedoch bedenkt, daß die Operation überall, wie z.B. in Famars, |370| Roclincourt, Lille etc., am Anfange gut von Statten ging, und daß die Unregelmäßigkeit immer erst bei einer weiter fortgeschrittenen Concentration eintrat, so läßt sich hieraus schließen, daß die Metallgewebe für den Anfang der Operation immer geeignet, für das Ende derselben hingegen ungeeignet seyn werden. Man mag zu Werke gehen wie man will, so wird sich die Vertheilung des diken Syrupes auf einer senkrechten Oberfläche, besonders wenn derselbe einen so langen Weg zu durchlaufen hat, nie gehörig reguliren lassen. Die Oberfläche der Säule sollte in dem Maße und in dem Verhältnisse der Verdikung des Syrupes abnehmen; allein bei dieser Form wäre sehr schwer ein regelmäßiger Abfluß zu erzielen; man könnte der Säule keine große Höhe geben; und überdieß würde diese Vorrichtung dann nicht mehr die Säule des Hrn. Champonois, sondern ein umgekehrter Kegel seyn, den Jedermann erfinden kann. Leichter ausführbar dürfte vielleicht eine Vorrichtung seyn, welche aus mehreren über einander angebrachten, nach Abwärts zu allmählich im Durchmesser abnehmenden Cylindern bestünde; denn auf diese Weise hätte man immer so viel Flüssigkeit, als zur Bedekung der ganzen Oberfläche erforderlich ist; und ein zwischen den Cylindern angebrachtes Vertheilungssieb würde die nothwendige gleichmäßige Vertheilung wieder herstellen. Auch diese Vorrichtung wäre jedoch die fragliche Säule nicht mehr; ich übergebe jedoch die hier von mir ausgesprochene Idee den Vertheidigern der Säule, von der ich nie ein günstiges Resultat für die Concentration des Runkelrübensaftes erwarte, weil die Niederschläge, die sich in großer Menge bilden, bei einer fortgesezten Arbeit immer ein großes Hinderniß bilden werden. Ein Apparat von 20 Fuß Höhe, welcher von Oben nach Unten gehandhabt werden muß; welcher die ganze Operation nur in 3 oder 4 Durchgängen, oder mit 3 oder 4 Säulen vollenden kann; welcher folglich eine Kraft erfordert, um die Syrupe mehrere Male wieder emporzuschaffen, und dessen Arbeit sich weder beschleunigen, noch langsamer machen, noch auch reguliren läßt, scheint mir unter allen bisher berührten für eine im Großen arbeitende Fabrik der lezte zu seyn, auf den die Wahl fallen kann.

Ich komme nun zur Verdampfung im luftleeren Raume. Man ist über die wahren Ursachen der Veränderung des Zukers beim Sieden noch durchaus nicht einig: die einen schreiben dieselbe einer lange fortgesezten Einwirkung der Wärme; die anderen hingegen dem Einflusse einer zu hohen Temperatur zu. Ich glaube, daß beide Ursachen wirken. Hr. Pontet in Marseille schloß aus mehreren Versuchen, welche er anstellte, daß sich der Zuker bei einer Temperatur von 75° R. in freier Luft durchaus nicht verändere, und daß bei |371| dieser Wärme keine Erzeugung von Melasse Statt finde; dagegen behauptet er aber, daß über diesen Wärmegrad hinaus eine Veränderung eintrete, und zwar um so mehr, je höher die Temperatur steigt. Mehrere andere geben Thatsachen an, welche diese Versuche unterstüzen. Wäre diese Angabe gegründet, so wie es denn auch allen Anschein hat, so würde hieraus folgen, daß man besonders dahin streben müsse, die Syrupe bei einer niedrigen Temperatur einzudiken, womit sich denn bereits auch schon viele Leute abgaben. Der Hallette'sche Concentrator und die Säule erfüllen diesen Zwek nur unvollkommen; das Einblasen von heißer Luft ist nur ein annähernder Schritt und gelingt nur in gewissen Fällen; nur mit dem luftleeren Raume gelangt man vollkommen zu seinem Zweke. Ueber lezteren hinaus scheint es mir keine weitere Verbesserung zu geben, so daß es sich also eigentlich nur darum handelt, eine Methode ausfindig zu machen, auf welche sich derselbe auf eine leichte, sichere und wohlfeile Weise erzielen läßt.

Ein guter Apparat dieser Art muß den luftleeren Raum nach Belieben erzeugen, und die Luft in jedem Augenblike austreiben können; er muß solid seyn, und darf keine Luft eindringen lassen. Die Fugen und Löthungen erfordern eine große Vollkommenheit, und dürfen nicht leicht in Unordnung gerathen: lauter Bedingungen, welche schwer zu erreichen sind.

Der Howard'sche Apparat ist, wenn er gut gearbeitet ist, sehr gut; allein die Rübenzukerfabrikanten können gar nicht an denselben denken. Der Verdichtungsapparat durch Oberflächen wäre vortrefflich, wenn es möglich wäre, den luftleeren Raum, welcher schon durch die in den Syrupen enthaltene Luft fortwährend aufgehoben zu werden droht, immer wieder in demselben zu erneuern. Gegen ihn sprechen auch die vielen Löthungen, die sich an ihm befinden, und die nie die erforderliche Sicherheit gewähren können.

Die directe Verdichtung mittelst Wasser hat ihre Vortheile und ihre Nachtheile. Der Apparat läßt sich wegen seiner größeren Einfachheit leichter gegen das Eindringen der Luft schüzen; allein die eingedrungene Luft kann dafür auch während der Operation nicht mehr weggeschafft werden; und doch geben sowohl der Syrup, als das Verdichtungswasser Luft ab. Der luftleere Raum nimmt daher gerade dann am meisten ab, wann derselbe am nothwendigsten wäre.

Die Methode, deren sich Pelletan zur Erzeugung des luftleeren Raumes bedient, gewährt den großen Vortheil, daß dieser Raum in sehr kurzer Zeit und ohne alle Maschine nach Belieben wieder erneuert werden kann. Der Apparat hat auch sehr wenige Löthungen und Gefüge, so daß folglich die Luft nicht so leicht in |372| denselben eindringen kann. Der luftleere Raum wird in dem Apparate Pelletan's anfänglich durch einen Dampfstrom erzeugt, und hierauf durch die Verdichtung des Wassers im Inneren unterhalten und vervollkommnet. Dieses Wasser muß zwar auch hier, wie an dem Apparate des Hrn. Roth etwas Luft mit sich führen; allein an dem neuen Apparate ist dafür die Möglichkeit gegeben, den luftleeren Raum immer wieder zu erneuern.61)

Es waren directe Versuche nöthig, um bei der Erzeugung des luftleeren Raumes durch den Dampfstrom das Verhältniß zwischen der verbrauchten Kraft und dem erzielten Resultate zu ermessen. Dieser Strom geht zwar nicht ganz verloren, weil er später zum Heizen verwendet wird; allein es findet doch immer ein Verlust an Wärmestoff Statt, welcher schwer in Schäzung gebracht werden kann. Da der Dampf jedoch bei dieser Methode direct und ohne Zwischenmaschine angewendet wird, so muß dieselbe vortheilhaft seyn.

Aus allem diesem würde sich demnach ergeben, daß unter allen Methoden zur Erzeugung und Erhaltung eines luftleeren Raumes in einem Abdampfapparate das von Pelletan befolgte System das vortheilhafteste ist, wenn man dasselbe mit der Verdichtung durch Oberfläche in Verbindung bringt. Man muß in allen diesen verschiedenen Apparaten, man mag die Syrupe versieden oder den Saft eindiken, immer in auf einander folgenden Operationen arbeiten: und man ist daher gezwungen, den Kessel mit einer bestimmten Quantität Flüssigkeit zu füllen, und ihn, nachdem die Flüssigkeit bis auf einen bestimmten Grad eingedikt worden, wieder zu entleeren: d.h. man muß, um eine neue Operation beginnen zu können, den luftleeren Raum zerstören. Es geschieht häufig, besonders wenn die Syrupe etwas fett und gegohren sind, daß sie zum Steigen kommen und verloren gehen; diesem großen Uebelstande wird zwar zum Theil durch die Gläser, bei welchen man in das Innere des Kessels sehen kann, abgeholfen; allein es bleibt doch immer der Fehler, daß der Kessel bei jeder Operation gefüllt und entleert werden muß, wodurch ein Verlust an Dampf und Zeit entsteht, abgesehen von der steten Aufmerksamkeit, die dabei erforderlich ist.

Faßt man nun die Vortheile und Nachtheile der verschiedenen Eindikungsmethoden zusammen, so ergibt sich, daß das freie Feuer das einfachste Mittel ist, und daß dasselbe, obschon die Syrupe dabei mehr Veränderung erleiden, und obschon dessen Leitung ziemlich |373| schwierig ist, in kleinen Fabriken wenigstens zu den ersten Producten sehr gut verwendet werden kann. Es ergibt sich ferner, daß die Dampfkessel mit Rost oder Gitter bei einem kleinen Raume viel Arbeit liefern, das Brennmaterial gut verwerthen, und in einer großen Fabrik leicht anwendbar sind; abgesehen davon, daß die schlechteren Syrupe hier weit mehr geschont werden, als bei der Anwendung des freien Feuers.

Das Sieden ist um so leichter, die Verdampfung geht um so besser von Statten, je dünner die Schichte der Flüssigkeit ist. Mit Hülfe des Hallette'schen Concentrators, der sogenannten Säule und anderer Apparate mit schiefen Flächen kann man es dahin bringen, daß nur eine dünne Schichte kurze Zeit über mit der Wärme in Berührung bleibt, wodurch mehrere Unannehmlichkeiten, und namentlich das Steigen in den Kesseln vermieden werden.

Das Versieden im luftleeren Raume und das Einblasen von Luft gewähren allein den Vortheil, daß die Temperatur des Versiedens dabei erniedrigt wird; allein leztere Methode bringt dafür die oben angedeuteten Nachtheile mit sich, und das Aufsteigen der Flüssigkeit, welches bei ihr eben so gut wie im luftleeren Raume Statt findet, erfordert große Wachsamkeit. Wenn daher der Apparat des Hrn. Pelletan so wohlfeil wird, daß sich die Fabrikanten denselben füglich anschaffen können, so wird er gewiß vor allen übrigen Apparaten einen merklichen Vorzug voraus haben.

Im Allgemeinen sind jene Apparate, die eine fortwährende und ununterbrochene Arbeit zulassen, immer die vollkommensten; denn die Arbeit wird regelmäßiger und leichter zu führen; es ergibt sich dabei Ersparniß an Zeit, an Productionsmitteln, an Handarbeit, und folglich auch an Apparaten. Bis jezt haben aber alle Abdampfapparate mit ununterbrochener Wirkung oder Arbeit das Unangenehme, daß sich die Niederschläge oder Bodensäze, die sich während der Eindikung bilden, mit dem Syrupe vermengen; woher es denn auch kommt, daß in diesen Apparaten der Saft noch nie bis zum Versieden gebracht werden konnte, ohne daß eine Zwischenoperation, eine Klärung oder eine Filtration nöthig gewesen wäre.

Indem ich nun über diese Vortheile und Nachtheile der verschiedenen Apparate nachdachte, kam ich auf eine Verbindung von Apparaten, die mir folgende, allgemein anerkannte Vortheile in sich zu vereinen scheint. Es wird hier nur eine dünne Schichte zum Sieden gebracht, und diese Schichte behält immer gleiche Dike und bedekt daher auch die Oberflächen immer; der leichte Schaum und der Bodensaz, welche sich bilden, werden abgeschieden; es wird auf eine continuirliche oder ununterbrochene Weise garbeitet, so daß die regelmäßig |374| einströmende Flüssigkeit auch wieder in einem ununterbrochenen, regelmäßigen Strome ausfließt; und man hat endlich einen fixen Apparat, welcher weder eine kreisende, noch eine andere Bewegung hat, und mit dessen Hülfe man die Flüssigkeit auf ein Mal vollends behandeln kann, ohne daß man die Syrupe noch ein Mal in den Apparat zu bringen brauchte.

Alle diese Resultate nun glaube ich auf folgende Weise zu erreichen. Ich erhize den Syrup in einer sehr dünnen Schichte in einem Kessel mit Gitter oder Schlangenrohr, indem ich dessen Oberfläche heize. Der Syrup erhält durch die Verdichtung eine größere Schwere oder Dichtheit, und fällt auf den Boden des Kessels, während er von Oben her immer wieder durch neuen minder concentrirten Syrup, der fortwährend und in gleichem Niveau einströmt, ersezt wird.

Dieser concentrirte, auf den Boden des Kessels herabgefallene Syrup gelangt hierauf in einen anderen ähnlichen Kessel, in welchem er, nachdem er abermals concentrirt oder eingedikt worden, gleichfalls wieder auf den Boden herabfällt; und auf dieselbe Weise läßt man ihn im Ganzen durch 5 bis 6 solche Kessel laufen. In dem ersten Kessel bildet sich aller Schaum, welcher auf der Oberfläche bleibt und leicht abgenommen werden kann. Der Saft tritt, indem er herabsteigt, durch einen kleinen, unter dem Kessel angebrachten Behälter, um hierauf wieder in den nächstfolgenden Kessel emporzusteigen; in diesem Behälter sezt er jedoch alle die schweren Theilchen, die sich während der Verdünstung bildeten, ab, so daß der Saft frei von Schaum und Bodensaz in den nächstfolgenden Kessel gelangt. Bei dem Durchgange durch den zweiten Kessel reinigt sich der Saft noch mehr, und am Ende der Concentration hat er einen Grad von Reinheit erreicht, den man ihm in keiner anderen Art von Kessel zu geben im Stande ist. Die Kessel sind unten durch Verbindungsröhren mit einander verbunden; und da diese Röhren zwei Gefüge haben, so kann man sie mittelst zweier Hähne, welche deren Enden sperren, augenbliklich abnehmen, und statt derselben ein kupfernes, eigens zu diesem Behufe verfertigtes Gehäuse anbringen. Dieses Gehäuse enthält grobkörnige, thierische Kohle, und ist auf solche Weise eingerichtet, daß eine Filtration von Unten nach Oben Statt finden kann. Dieses Gehäuse oder Filtrum kann an jeder beliebigen Verbindungsröhre angebracht werden, so daß der Syrup demnach auf jedem beliebigen Grade von Concentration filtrirt und entfärbt werden kann. Das Filtrum kann in einem Augenblike, und ohne daß die Arbeit der Kessel dadurch eine Unterbrechung leidet, abgenommen und durch ein anderes ersezt werden.

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Bei einem Apparate dieser Art kann der Saft, so wie er vom Klären kommt, aufgenommen, und auf ununterbrochene oder continuirliche Weise, so wie auch mit der größten Ersparniß an Handarbeit, Zeit, Brennmaterial und Geräthschaften bis in den Kühlapparat geleitet werden. Der Apparat gestattet ferner die Anwendung des Systemes des Einblasens der Luft auf eine vortheilhaftere Weise, als dieß bisher möglich war; indem mir die Versuche, die ich vor 6 Jahren hierüber anstellte, zeigten, wie schwer die Luft durch eine zu große Masse Syrup getrieben werden kann.

Ich habe weiter oben gesagt, daß die gänzliche Behandlung der Syrupe im luftleeren Raume und bei einer niedrigen Temperatur wahrscheinlich die besten Resultate geben würde; ich habe aber auch gezeigt, wie unangenehm und nachtheilig es ist, daß man hiebei die Kessel beständig füllen und wieder entleeren muß. Der von mir eben beschriebene, ohne Unterbrechung arbeitende Apparat scheint nun auch in dieser Hinsicht besonders vortheilhaft, und zwar um so mehr, als er sich allen Apparaten, in denen der luftleere Raum auf ununterbrochene oder continuirliche Weise unterhalten werden kann, anpassen läßt. In der Raffinerie des Hrn. Santerre in Paris wurden in Gegenwart mehrerer Fabrikanten, und namentlich in Gegenwart des Hrn. Derosne, mit dem Apparate, den ich zur Probe nach meinem Systeme erbaut hatte. Versuche angestellt. Hr. Santerre benuzte diesen kleinen Apparat zum ununterbrochenen Versieden des geklärten Syrupes, und war mit den Resultaten desselben sehr zufrieden.

Ich habe nun noch von einem wichtigen Gegenstande, nämlich von dem Werthe und der Anwendung des Rükstandes, den man bei dieser Art von Fabrikation erhält, zu sprechen. Bei dem gewöhnlichen Verfahren, bei welchem die geriebenen Runkelrüben ausgepreßt werden, beträgt das zurükbleibende Mark beiläufig den dritten oder vierten Theil des Gewichtes der Runkelrüben; bei meiner Behandlung der Rüben durch Filtration hingegen ist das Gewicht des Rükstandes beinahe eben so groß, wie jenes der angewendeten Rüben, indem der Verlust an 1800 Pfd. nur 200 Pfd. beträgt, so daß der Rükstand eigentlich auf 8/9 des Gewichtes der Rüben zu schäzen ist. Dieser Rükstand nun läßt sich über alle Erwartung gut zur Fütterung und Mastung des Viehes benuzen, wie die Resultate eines Versuches, der in diesem Jahre mit 120 Ochsen und Kühen angestellt wurde, unzweifelhaft beurkundeten. Ochsen, welche lediglich mit diesem Rükstande gefüttert wurden, und die außerdem nur etwas Streu aus ihrer Krippe zogen, nahmen beinahe täglich um 2–3 Pfd. zu. Die mit heißem Wasser behandelten Rüben scheinen selbst eine |376| gesundere Nahrung abzugeben, als das rohe Mark; das Rindvieh ist sehr lüstern danach, und sein Mist ist weder so flüssig, noch so übelriechend, wie er bei der Mastung mit rohem Runkelrübenmarke zu seyn pflegt. Die große Nährkraft, welche dieser Rükstand selbst nach der beinahe gänzlichen Ausziehung der Zukertheile besizt, läßt sich, wie mir scheint, dadurch erklären, daß beinahe alle schleimigen und eiweißartigen Bestandtheile in den Runkelrübenschnitten, welche wegen ihres Gehaltes an Pektiksäure ihre Festigkeit beibehalten, zurükbleiben.

Die Erfahrung hat mich ferner überzeugt, daß sich dieser Rükstand, wenn man ihn in Gruben bringt, sehr leicht den Winter über aufbewahren läßt; ja ich fand ihn selbst noch im Monat Mai in vollkommen gutem Zustande. Die Behandlung der Runkelrüben durch ununterbrochene Filtration und Circulation vereint demnach alle Vortheile in sich: Ersparniß an den Einrichtungskosten sowohl als an den Kosten der Fabrikation; Erzielung einer größeren Menge Runkelrübensaft und folglich auch einer größeren Menge Zuker; größere Reinheit des Saftes, wodurch der Zuker einen besseren Geschmak erhält; große Regelmäßigkeit und Leichtigkeit der Arbeit; Erzeugung einer großen Menge Rükstand, der sich ganz vorzüglich zur Fütterung und Mastung von Rindvieh eignet; und endlich eine leichtere Aufbewahrung dieses kostbaren Futters. Bei allen diesen Vortheilen wird mein Verfahren nothwendig bald allgemein angenommen werden müssen, und zwar um so mehr, als das einzige Hinderniß, welches demselben in manchen Gegenden im Wege stehen dürfte, nur in dem Mangel an Wasser gelegen ist.

Ich glaube hier endlich auch noch in einige Erörterungen über die Aufbewahrung der Runkelrüben eingehen zu müssen, indem mir viele Fabrikanten ihre Verwunderung darüber bezeigten, daß ich in dieser Hinsicht nach Principien verfahre, die jenen, welche man im nördlichen Frankreich befolgt, ganz entgegengesezt sind. Bekanntlich hält man daselbst jene Methode für die beste, nach welcher man die Runkelrüben in sehr kleinen Massen und unvollkommen gereinigt in Silos oder Erdgruben bringt, die gut mit Erde bedekt sind, und wobei man sorgfältig darauf sieht, daß die äußere Haut der Rüben so wenig als möglich beschädigt wird. Ich befolge ein ganz entgegengeseztes Verfahren, und befinde mich bei sechsjähriger Anwendung desselben in den beiden Fabriken, die ich in verschieden gelegenen Orten betreibe, sehr gut. Ich befolgte früher gleichfalls die Aufbewahrung in den Silos, bei welcher sich die Rüben gut halten, suchte aber später die großen Unannehmlichkeiten bei derselben zu umgehen. Diese Unannehmlichkeiten bestehen nämlich in der großen Auslage |377| für Arbeitslohn, um die Gruben auszugraben, mit Rüben zu füllen, und mit Erde zu bedeken; in den Kosten des Aufdekens dieser Gruben, des Herausschaffens der Rüben, des Reinigens derselben, und ihres Transportes zur schlechten Jahreszeit, bei welcher man sich den Gruben oft kaum nähern kann, und bei welcher alle diese Arbeiten schon wegen der Kürze der Tage kostspieliger und lästiger werden. Um denselben abzuhelfen, verfahre ich nun auf folgende Weise.

Ich errichte an einer geeigneten Stelle, in der Mitte eines an die Fabrik stoßenden Hofraumes z.B., rings herum einen Erdwall mit doppelter Böschung von 5 bis 6 Fuß Höhe, welcher an der Basis 8 und oben 2 Fuß im Durchmesser hat, und gut mit Rasen belegt ist. Diese Art von Erdwall muß den Ort, an welchem die Runkelrüben aufbewahrt werden sollen, umgeben; nur zur Ein- und Ausfahrt der Wagen muß Raum gelassen werden. Bei der Ernte lasse ich die Rüben auf dem Felde reinigen und mit dem Messer abkrazen, so daß weder von dem Halse, noch von den Würzelchen etwas daran bleibt, und nur der Körper und die diken Wurzeln übrig bleiben. Ich mache mir nichts daraus, wenn die Haut durch ein etwas starkes Abkrazen etwas beschädigt wird; doch ist es besser, wenn dieß nicht geschieht. Die gereinigten Rüben werden auf Wagen in den beschriebenen Raum geschafft, und unter einander hineingeworfen, wobei man jedoch an jener Stelle beginnt, die der Fabrik am nächsten liegt. Auf diese Weise wird nach und nach der ganze Raum gefüllt, so daß die Rüben nicht über die Erdwände hinausragen. Oben auf den Haufen streut man, nachdem er abgeebnet worden, und wenn man Frost oder Sonnenschein befürchtet, mit Gabeln Stroh; ist das Wetter hingegen regnerisch oder überzogen, so dekt man den Haufen ab, indem man das Stroh wie beim Heuen auf den Wiesen zur Seite schafft. Dieses Stroh muß von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Je größer die Menge der Runkelrüben, um so leichter halten sie sich. Nimmt die Kälte zu, so macht man das Stroh etwas diker, und bedekt es mit einigen Latten, damit es nicht von dem Winde fortgetragen werden kann. Wurde das Stroh naß, so muß es getroknet werden, damit die Runkelrüben bei mildem Wetter nicht allenfalls da faulen, wo sie mit dem Stroh in Berührung kommen. Man braucht keine Kamine aus Reisig in den Haufen anzubringen; sehr kommt es aber darauf an, daß man nur gesunde und frisch geerntete Rüben in den Haufen bringt, und daß dieß eher bei kühler und feuchter, als bei heißer Witterung geschieht. Rüben, welche, nachdem sie ausgerissen worden, auch nur den geringsten Frost erlitten, dürfen nicht aufbewahrt werden, sondern müssen sogleich in die Fabrik kommen.

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Wenn man dieses Verfahren genau befolgt, so wie ich es hier beschrieben habe, so halten sich die Runkelrüben bis zum Monate Mai vollkommen gut; und am allerbesten sind jedes Mal jene, welche am Boden des Haufens gelegen sind. Wenn man diesen Vorrath jedes Mal von der der Fabrik zunächst gelegenen Seite anzugreifen beginnt, so braucht man die Rüben nie weit zu transportiren. Sie bedürfen nie einer anderen Behandlung, und brauchen besonders wenn man sich meiner Methode bedient, nie gewaschen zu werden; nur wenn die Jahreszeit bereits weit vorgerükt ist, müssen sie gereinigt und das mit der Zeit an ihnen schwarz oder schlecht Gewordene entfernt werden; nie aber wasche ich die Rüben.

Alle die Details, in welche ich hier eingegangen bin, werden, wie ich hoffe, alle jene, die in dergleichen Dingen zu denken pflegen, und sich über die Principien, um welche es sich handelt, Rechenschaft zu geben wissen, über alle Zweifel beruhigen. Ich erlaube mir zur Unterstüzung der von mir angeführten Gründe und Thatsachen nur noch folgendes Schreiben beizufügen, welches ich von einem der erfahrensten Männer in diesem Fabrikationszweige, Hrn. Demesmay dem älteren in Lille, am Anfange dieses Jahres erhielt.

„Verschiedene unrichtige Berichte, schreibt Hr. Demesmay, hatten auch mir eine irrige Ansicht von Ihrem Apparate mit ununterbrochener Filtration beigebracht. Nachdem ich denselben jedoch selbst mit größter Aufmerksamkeit untersucht, habe ich die Ueberzeugung gewonnen, daß er dem Zweke, den Sie erlangen wollten, vollkommen entspricht, und daß er sich sehr gut zur Anwendung in einer Fabrik eignet: d.h. daß er die Dauerhaftigkeit und Einfachheit besize, welche zu einer Operation, wie die fragliche, erforderlich ist. Was ich in Ihrer Fabrik zu sehen Gelegenheit hatte, bewies mir bis zur Gewißheit, daß die Filtration die einfachste und wohlfeilste Methode, die Runkelrüben auszuziehen, ist. Ich stehe daher auch keinen Augenblik an, sie in der Fabrik, die ich errichten will, zu befolgen, weßhalb ich Sie bitte, mich unter Ihre Subscribenten zu zählen; obschon es mir natürlich lieber gewesen wäre, wenn ich meine eigene Methode, für welche mir die Société d'encouragement ihre Medaille zuerkannte, hätte anwenden können. Ich gestehe nämlich, daß mein Verfahren dem Ihrigen, welches so glüklich ausgedacht ist, in jeder Hinsicht nachsteht.“ 62)

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Anhang.

Während sich obiger Aufsaz unter der Presse befand, erhielt ich das zweite Heft des Bulletin de macération des Hrn. de Dombasle, worüber ich hier mich äußern zu müssen glaube, um dem Verfasser nicht nur meinen Dank für das Schmeichelhafte, was er mir darin über meinen Apparat sagt, darzubringen; sondern um auch einige Zweifel, die er über die Arbeit mit demselben hegt, zu beantworten. Ehe ich jedoch hierauf eingehe, sey es mir erlaubt, eine irrige Thatsache zu berichtigen.

Mein Apparat mit ununterbrochener Filtration und Circulation in Narcé wurde nämlich nicht, wie es in obiger Schrift heißt, kraft der Vollmacht, die ich von Hrn. de Dombasle dazu verlangte, und die er mir unentgeltlich zu ertheilen die Güte hatte, erbaut; sondern dieser Apparat bestand bereits in Folge des Patentes, welches ich genommen hatte, und hatte schon eine ganze Campagne hindurch gearbeitet, als ich an Hrn. de Dombasle schrieb, und ihn frug, ob er nicht geneigt wäre, mir sein Patent, dem er keine Folge mehr gäbe, abzulassen, und um welchen Preis er mir die Erlaubnis ertheilen wollte, mich seines Privilegiums bedienen zu dürfen. Statt einer directen Antwort auf meine Fragen hatte Hr. de Dombasle die Güte, mir zu eröffnen, daß er mir die Befugniß gäbe, mich seines Patentes zu bedienen, ohne dafür eine Entschädigung zu verlangen.

Diese Erlaubniß benuzte ich zur Errichtung eines Apparates, so wie ihn Hr. de Dombasle im ersten Hefte des Bulletin de macération beschrieben; und indem ich diesen Apparat, welcher aus 8 Bottichen bestand, von denen jeder beiläufig 2 1/2 Hectoliter faßte, arbeiten ließ, überzeugte ich mich von den Vortheilen und Nachtheilen, welche ich oben andeutete, und welche mich bestimmten, ihn als zur Fabrikarbeit untauglich gänzlich zu verwerfen, und dafür das Verfahren mit ununterbrochener Filtration anzuwenden.

Bei dem von Hrn. de Dombasle vorgeschlagenen Apparate werden die Runkelrüben in Wasser macerirt, und eine halbe Stunde lang in Maceration erhalten, wobei man die Flüssigkeit zugleich in demselben Gefäße erhizt. Nach dieser ersten Operation wird die Flüssigkeit aus dem Gefäße entleert, um dann auf gleiche Weise wieder eine zweite Operation zu beginnen. Das erste Wasser, worin Rüben macerirt worden, dient zur zweiten Maceration einer neuen Quantität Runkelrüben u.s.f. Ich erkannte wohl, daß man durch diese mehrmaligen, auf einander folgenden Macerationen allerdings zur vollkommenen Ausziehung der Runkelrüben, und auch zur Concentration des Saftes gelange; d.h., daß man auf diese Weise ein |380| mir den auflöslichen Theilen der Rüben gesättigtes Wasser erhalten könne, welches nur 1 bis 1 1/2° weniger wiegt, als der eigentliche Runkelrübensaft. Eben so fand ich auch, daß dieser Saft leicht zu klären, einzudiken und zu versieden ist, und daß er schönen und guten Zuker gibt.

Dieses Verfahren bringt aber dagegen folgende Nachtheile mit sich. Die Gefäße müssen immer gefüllt und wieder entleert werden; und da hiebei Luft an die Stelle des Wassers tritt, so werden die Runkelrüben in sehr kurzer Zeit ganz schwarz, und diese Farbe erhält dann auch der Saft, was offenbar nur von einer in der Wurzel oder in dem Safte vorgehenden Veränderung herrühren kann. Ueberdieß kühlt die in die Rüben eintretende Luft dieselben ab; und eben so kühlt sich auch der abgezogene Saft ab, wenn er in ein anderes Gefäß gegossen wird. Die in die Masse eingedrungene Luft wird zwar durch die Flüssigkeit, welche dann wieder darauf gegossen wird, ausgetrieben; allein es bleibt dennoch in vielen Schnitten etwas davon hängen, woraus eine fortwährende Quelle der Gährung entsteht. Endlich konnte ich bei aller möglichen Schnelligkeit und bei der größten Aufmerksamkeit an einem Apparate von der oben beschriebenen Kleinheit die 6 Bottiche nur mit größter Mühe in einer halben Stunde gehörig bedienen. Wie wäre es daher möglich, dieselbe Arbeit innerhalb derselben Zeit an einem Apparate zu vollbringen, von dessen 6 Bottichen jeder 20 Hectoliter faßte? Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß ein einziger solcher Bottich zum Ablaufen und unvollkommenen Abtropfen eine halbe Stunde erfordert; denn man darf nicht glauben, daß der Saft von einer Masse Runkelrüben auf ebensolche Weise abtropft, wie z.B. reines, unvermengtes Wasser abtropfen würde. Im Anfange geht es allerdings schnell; allein dieß dauert nicht lange; und wie groß auch die Abflußmündung seyn mag, so geht das Abfließen doch immer langsam von Statten, so daß eine lange Zeit dazu erforderlich ist. Ich erkannte hieraus die physische Unmöglichkeit, dieses Verfahren je im Großen fabrikmäßig anzuwenden. An meinem Apparate hingegen hat jeder Bottich eine halbe Stunde Zeit zu feiner Entleerung oder zu seiner gänzlichen Erneuerung, statt daß alle 6 innerhalb derselben Zeit geleert und gefüllt werden; und hätte ich nicht die einfache Methode, die Flüssigkeit circuliren zu lassen, erfunden, so wäre die Ausziehung des Runkelrübensaftes mittelst seiner Auflösung in Wasser gewiß nie in den Fabriken anwendbar geworden, und lediglich auf die chemischen Laboratorien beschrankt geblieben.

Hr. de Dombasle schlägt zwar in seiner neuesten Abhandlung vor, die Maceration zu verlängern, und sie jedes Mal eine |381| ganze, statt eine halbe Stunde dauern zu lassen. Allein auf diese Weise läßt sich nur halb so viel Arbeit erzielen, und die Ursachen der Gährung werden dadurch nur vermehrt, so daß sich dieses Verfahren wegen seiner Langsamkeit noch weniger zur Fabrikarbeit eignet. Selbst diese Zeit würde übrigens auch bei der möglich größten Sorgfalt nicht hinreichen; und würde auch nur eine geringe Nachlässigkeit Statt finden, was bei einer Arbeit, welche Tag und Nacht fortwährt, nicht selten eintritt, was würde dann aus der Regelmäßigkeit der Arbeit werden? Ich wiederhole es, für Fabriken ist ein einfacheres und leichter ausführbares Verfahren erforderlich. Wenn die Arbeit nur einiger Maßen im Großen betrieben wird, so werden zwei Menschen nicht für dieselbe ausreichen. Dieser Theil der Bedienung, welcher nun an dem Apparate des Hrn. de Dombasle so schwierig und beinahe unmöglich ist, ist hingegen an dem meinigen auf Nichts reducirt. Dieß allein ändert schon die ganze Frage; denn die Existenz des Verfahrens hängt beinahe gänzlich von diesem wichtigen Punkte ab.

Was nun die Heizung betrifft, so wird gegenwärtig ein doppelter Boden vorgeschlagen, um mit Dampfröhren zu heizen; man empfiehlt ferner eine kräftige Heizung, damit die ganze Masse schnell erhizt werde. Es wird auch noch die Heizung mit gemischtem Dampfe (vapeur mélangée) vorgeschlagen. Wir wollen sehen, welche Hindernisse sich hiebei darbieten.

Ein doppelter Boden aus Drahtgitter mit Maschen von 2 bis 3 Linien Weite soll die Runkelrüben tragen, und die Heizröhren bedeken. Dieses Gitter ist sehr schwer rein zu erhalten; die Maschen werden sich verlegen; die Runkelrüben werden viel schwerer zu entleeren seyn, denn man wird mit großer Vorsicht zu Werke gehen müssen, um dasselbe nicht mit den eisernen Kellen zu beschädigen. Ueberdieß werden viele kleine Runkelrübenstüke durch das Gitter dringen, und immer werden die Unreinigkeiten, der Sand, die Erde, die Wurzelchen etc., welche den Boden erreichen, unter die Heizröhren gelangen, wodurch die Reinigung langwierig und schwierig wird.

Außerdem kommt aber auch noch ein anderer sehr wichtiger Punkt in Betracht. Wenn man ein Gefäß von einer gewissen Dimension von Unten erhizt, so wird sich der Wärmestoff nicht auf dieselbe Weise durch die Runkelrüben verbreiten, wie er sich z.B. in reinem Wasser verbreitet. Heizt man rasch, wie es hier empfohlen wird, so wird man in dem unteren Theile schon den Siedepunkt erreicht haben, während die Temperatur in der Mitte noch schwach, und auf der Oberfläche noch schwächer seyn wird. Da man den Grad der Temperatur des Bodens nicht leicht ermitteln kann, so |382| können die auf demselben befindlichen Rüben in Sud kommen, wo sie dann verloren sind; denn aus Runkelrüben, welche gesotten haben, darf man nie erwarten, je mehr Zuker zu gewinnen. Wollte man dieser Gefahr entgehen, so müßte man die Masse beständig umrühren, wodurch die Arbeit bedeutend vermehrt, eine große Verdampfung entstehen, das Drahtgitter sehr gefährdet, und das ganze Verfahren sehr complicirt werden würde. Will man dagegen mäßig und vorsichtig heizen, so wird die Operation sehr langsam von Statten gehen, und die Folge davon ist Verlust an Zeit, Begünstigung der Währung etc., so daß mithin auch dieß Verfahren nicht zur fabrikmäßigen Anwendung geeignet ist.

Soll man mit gemischtem Dampfe heizen? Auch hierüber kann ich aus Erfahrung sprechen; denn ich habe die ganze erste Campagne über auf diese Weise geheizt. In dem Maße, als der Saft mehr Grade annimmt, in demselben Maße wird er durch einen Ueberschuß von Wasser geschwächt, und dieser Ueberschuß wird um so größer, je näher man der Stelle kommt, an welcher sich die kalten Rüben befinden. Es ist also hier unmöglich, einen etwas starken Saft zu erzielen, woraus denn ein großer Verlust an Wärmestoff und auch eine bedeutende Verspätung der Operation erfolgt. Hr. de Dombasle hat die Nachtheile dieser Heizmethode für den ersten Bottich (cuve de tête) richtig erkannt, indem er in dem ersten Hefte seines Bulletin sur la macération S. 36 sagt: „Der auf diese Weise verdichtete Dampf würde beiläufig den fünften Theil der Flüssigkeit, welche in dem Bottiche enthalten ist, bilden; und der Zusaz einer solchen Quantität Wasser zu der Flüssigkeit würde den Gehalt derselben zu sehr vermindern.“ Was Hr. de Dombasle damals sagte, bleibt immer gleich, auf welche Weise man auch den gemischten Dampf anwenden mag; ich hatte Gelegenheit die Folgen davon während einer ziemlich lange fortgesezten Arbeit kennen zu lernen, und kann durchaus nicht zu diesem Verfahren rathen.

Was die daraus erwachsende Ersparniß an den Kosten der Einrichtung betrifft, so ist sie nicht so bedeutend, als man auf den ersten Blik glauben möchte. Der Wärmestoff muß nämlich etwas gleichförmig verbreitet werden, und daher brauchte man in einem großen Gefäße eine Röhre, welche mehrere Windungen macht, und in der sich eine große Menge kleiner Löcher befindet. Uebrigens würde man auch hier wieder in den oben angegebenen Nachtheil verfallen; man würde nämlich beinahe unvermeidlich Gefahr laufen, daß die Runkelrüben theilweise zum Sieden kommen, und folglich keinen Zuker mehr geben.

|383|

Alle diese großen Unannehmlichkeiten vermeide ich aber gerade durch meine isolirten Erwärmer; denn in diesen geschieht die Erwärmung auf dem Durchgange, der ein fortwährender und ununterbrochener ist. Die Erwärmung braucht hier, da ihr weit mehr Zeit gestattet ist, nicht so rasch zu geschehen; die Entwikelung des Dampfes aus dem Dampferzeuger ist regelmäßig, was von großem Belange ist; ich laufe bei meiner Heizmethode nie Gefahr, denn indem ich nur den Saft allein erhize, kann ich ihn ohne Nachtheil bis zum Sieden erhizen, ohne daß deßhalb die Rübenschnitte zum Sieden kämen. Es ist daher auch keine Aufsicht nöthig; der Apparat arbeitet immer für sich allein und gut. Die Ersparnis an Brennmaterial, die sich daraus ergibt, ist von großer Wichtigkeit, an welchem Orte sie auch Statt finden mag. Das bisher Gesagte genügt, um zu beweisen, daß ich nicht ohne triftige Gründe behauptete, daß der Apparat des Hrn. de Dombasle, auf welche Weise er auch gebaut seyn mag, sich nie zur Fabrikation im Großen eigne. Von der Heizung der Bottiche über freiem Feuer schweige ich ganz, indem dieses Verfahren andere noch größere Nachtheile mit sich bringen würde.

Hr. de Dombasle hat seinen beifälligen Aeußerungen über das Princip, den Bau und den Gang meines Apparates einige zweifelnde Bemerkungen beigefügt; diese Zweifel erlaube ich mir hier ausführlicher zu erörtern.

Als ich Hrn. de Dombasle, nachdem ich mein Patent erhalten hatte, auf sein Verlangen eine Beschreibung meines Apparates und der Operationsweise, die ich befolge, einsandte, antwortete mir dieser Gelehrte, daß er befürchte, daß die Filtration nicht so regelmäßig von Statten ginge, als ich meinte; daß dieß das einzige Hinderniß gegen das Gelingen meiner Methode seyn könne, und daß die Erfahrung allein diesen Zweifel heben könne. Diesen Zweifel wiederholt nun Hr. de Dombasle im zweiten Hefte seines Bulletin sur la macération abermals, und ich bin nun so glüklich, denselben durch eine lange fortgesezte Erfahrung widerlegen zu können. Die oben angeführten Versuche des Hrn. Demesmay sowohl, als anderer, beweisen die Regelmäßigkeit der Arbeit und der Ausziehung auf das Augenscheinlichste; die Untersuchung, welche bei jeder Operation an allen Hinteren Bottichen im Augenblike der Herausnahme des Rükstandes angestellt wurde, bewies allen Fabrikanten, welche die Versuche aufmerksam verfolgten, daß sich bei einer fortlaufenden und im Großen betriebenen Arbeit nichts Besseres wünschen lasse. Jedes Mal, so oft die Rüben mit gewissen, sehr leicht befolgbaren Vorsichtsmaßregeln in die Bottiche gebracht worden |384| waren, erfolgte die Filtration auf so langsame Weise, daß der Parallelismus der Schichten nicht merklich gestört wurde; denn sonst wären die Resultate nicht immer so gleichmäßig ausgefallen. Es bedarf, wie gesagt, nur einiger höchst einfacher Vorsichtsmaßregeln, und diese sind in einer kleinen gedrukten praktischen Anleitung enthalten, die ich allen Fabrikanten mittheile, welche mein System befolgen. Es ist demnach gar kein Zweifel, daß die Ausziehung durch die ununterbrochene Filtration regelmäßig und so vollkommen als täglich gelingt: dieß ist auch die Ansicht des Hrn. Demesmay, der in diesen Dingen großes Gewicht hat.

Ich muß hier noch eine für das Gelingen der Arbeit wichtige Bemerkung beifügen. Wenn die Filtration leicht und gleichmäßig von Statten gehen soll, so muß das Filter gut eingerichtet seyn; und auch die Art, die Runkelrüben zu zerschneiden, ist von großem Einflusse. Zu große Schnitte würden weniger durchdringlich seyn, und kämen drei solcher Schnitte auf einander zu liegen, so würde die Ausziehung der mittleren gehindert seyn. Deßhalb ist jede Klinge meines Schneidapparates mit zwei anderen, kleinen Querklingen versehen, wodurch die Rüben in Stüke zerschnitten werden, die nicht über 3 bis 4 Zoll groß seyn können. Dieses Verfahren läßt sich übrigens verschieden modificiren; die mannigfaltigen Schneidapparate, welche man in den Werkstätten der Mechaniker findet, lassen eine große Auswahl zu: und zwar von dem unter dem Namen Coupe-Julienne bekannten Apparate angefangen, der die Rüben in liniendike Faden schneidet, bis zu jenen Schneidapparaten, in denen die Rüben in kleine Stäbchen oder in große Platten geschnitten werden. Hr. Hallette hat ein Instrument dieser Art erfunden, welches die Rüben immer senkrecht mit ihrer Achse in Scheiben schneidet. So viel mir scheint bietet diese Schneidmethode in Hinsicht auf die leichtere und vollkommnere Ausziehung der Runkelrüben keine Vortheile dar; denn die Ausziehung geschieht, wie dieß auch schon Hr. de Dombasle bemerkte, gleich gut, nach welcher Richtung die Rüben auch geschnitten seyn mögen.

Hr. de Dombasle glaubt, daß, wenn man seine successive, und nicht meine continuirliche Arbeit befolgt, die Schnitte eine bestimmte Zeit hindurch unter eine ruhig stehende Flüssigkeit getaucht sind, und daß demnach leztere Zeit genug hat, um sich nach den Gesezen der Verwandtschaft mit den Zukertheilchen zu beladen, und um sämmtliche Theilchen der Runkelrübenmasse gehörig auszuziehen, ohne daß die Unterschiede in der Durchdringbarkeit dieser Masse irgend einen Einfluß darauf ausüben können. Ich bemerkte dagegen, als ich zur Probe mit dem von Hrk. de Dombasle zur Maceration |385| vorgeschlagenen Apparate arbeitete, jedes Mal, daß, obschon ich die Flüssigkeit sehr schnell und in Masse auf die Rüben goß, und obschon ich die ganze Masse nach Ablauf der Macerationszeit, d.h. nach einer halben Stunde, gut umrühren ließ, daß, sage ich, der Saft in verschiedenen Höhen des Bottiches verschiedene Stärke hatte. Immer befand sich der stärkste Saft am Boden, und hieraus muß man schließen, daß selbst in einer so kurzen Zeit, und ungeachtet der Gegenwart der Runkelrüben in den Gefäßen, immer schon ein Niedersinken von zukerigen Stoffen Statt findet. Die Ausziehung erfolgt daher nicht in allen Theilen der Masse auf eine streng gleichmäßige Weise, und damit dieß geschähe, wäre eine beständige Bewegung nöthig. Hieraus erhellt aber auch schon, wie leicht die Scheidung der Schichten von verschiedenem specifischen Gewichte selbst in der Mitte der in den Bottichen enthaltenen Runkelrübenmasse ist. Ein offenbares Beispiel für das Gesagte hat man, wenn man ein Stük Zuker zum Behufe der Auflösung in den oberen Theil eines mit Wasser gefüllten Glases bringt. Man wird hier nämlich bemerken, daß sich am Boden des Glases eine sehr concentrirte Zukerauflösung anhäufen wird, während die oberen Schichten des Wassers beinahe gar keine Süße bekommen werden. Auf diesem Principe beruht mein Apparat, in welchem die Praxis abermals die Theorie bewährt hat.

Die Besorgnisse des Hrn. de Dombasle über die Möglichkeit der Störung des Parallelismus der Schichten sind demnach glüklicher Weise ungegründet; d.h. kleine Störungen, die nothwendig jedes Mal Statt finden müssen, haben auf das praktische Resultat im Großen keinen Einfluß. Die Filtration hat vor der Maceration den wesentlichen Vortheil voraus, daß die Auflösung des Saftes im Verhältnisse des beständigen Durchzuges und der beständigen Erneuerung der Flüssigkeit schnell von Statten geht; denn bekanntlich erfolgt jede Art von Auflösung durch die Bewegung und die Erneuerung der Oberflächen schneller. Dieß findet seine Anwendung auf die Auflösung der Salze im Wasser sowohl, als auf die Sättigung der Luft mit Flüssigkeiten etc. Die Filtration und die Maceration wirken in dieser Hinsicht sehr verschieden, und zwar so, daß ersterer der Vorzug gebührt.

Der ohne Unterbrechung arbeitende Apparat hat, wie Hr. de Dombasle sehr richtig bemerkt, den Vorzug, daß sich die Zahl der Filtrationen vermehren läßt, ohne daß die Arbeit dadurch in irgend etwas vermehrt wird, und daß man die Ausziehung der Runkelrüben demnach auf einen beliebigen Grad treiben kann. Wenn man auch annehmen wollte, daß hier ein Bottich mehr nothwendig |386| wäre, als bei der Maceration, so ist der Gang der Filtration dennoch ein viel rascherer, und die Arbeit wenigstens um die Hälfte geringer. Denn wäre z.B. zur Behandlung durch die Maceration eine Stunde Zeit erforderlich, so könnte dieselbe Operation durch die Filtration mit weit geringerer Arbeit leicht in 30 und sogar in 25 Minuten vollbracht werden. Es erhellt demnach hieraus, daß die Runkelrüben bei lezterem Verfahren in der Hälfte der Zeit ausgezogen werden, was nicht nur in Hinsicht auf die Größe, den Preis und die Aufstellung des Apparates, sondern auch in Hinsicht auf die Güte des Produktes von großer Wichtigkeit ist, indem in lezterer Beziehung die Möglichkeit der Gährung und das Verderbniß des Saftes geringer wird.

Man kann demnach überzeugt seyn, daß man Alles, was sich durch mehrere, auf einander folgende Macerationen erzielen läßt, durch die ununterbrochene Filtration auf eine schnellere, leichtere, wohlfeilere, regelmäßigere und sicherere Weise erreichen kann. Die Verbesserungen sind von so hoher Bedeutung, und die Unterschiede so groß, daß ich gerade dadurch und in Folge der vergleichsweisen Versuche, die ich mit beiden Methoden anstellte, behauptete: die eine sey im ganzen Sinne des Wortes zum fabrikmäßigen Betriebe geeignet, während sich die andere nur zu einzelnen Versuchen und zu Arbeiten im Kleinen eignet. Ich erlaube mir nur noch Einiges hierüber beizufügen.

Die Maceration ist eine schon seit langer Zeit bekannte Operation, deren man sich in der Chemie und Pharmacie häufig, und in lezterer hauptsächlich zur Gewinnung von Pflanzenextracten bedient. Sie hat große Aehnlichkeit mit der Infusion oder dem Aufgießen, unterscheidet sich aber wesentlich von dem Absude, so zwar, daß man gewisse Produkte nicht durch einfache Maceration gewinnen kann, während andere durch das Absieden oder Digeriren verändert werden. Die Filtration ist gleichfalls eine längst bekannte Operation, deren man sich unter mannigfachen Umständen mit Vortheil bedient; allein ihre Wirkungsart ist sowohl von jener des Absiedens, als von jener des Macerirens, Digerirens und Infundirens verschieden. Alle diese lezteren wirken im Zustande der Ruhe, während die Filtration eigentlich nur durch die Bewegung besteht. Es ergeben sich hieraus verschiedene Unterschiede, in Folge deren die eine dieser Operationen da möglich ist, wo die andere unmöglich wird. Man kann z.B. die Runkelrüben auf die vollkommenste Weise zerreiben, und dann die ganze Masse eine bestimmte Zeit über in Wasser maceriren, um das mit den auflöslichen Theilen gesättigte Wasser dann durch Abgießen, Auspressen etc. zu gewinnen. |387| In diesem Falle nun wäre die Filtration unmöglich; denn diese Arbeit erfordert durchaus eine solche Vertheilung, daß die Flüssigkeit leicht durch die der Filtration ausgesezte Substanz dringen kann, wie dieß auch in der Erklärung meines Patentes gesagt ist. Die Wirkungsweise ist übrigens gleichfalls verschieden; alle Fabrikanten kennen z.B. den Unterschied, welcher in der Anwendungsweise der thierischen Kohle zur Entfärbung der Syrupe gelegen ist. Ehemals wurde die Kohle in den Kessel gebracht, in welchem sie durch Maceration wirkte; Hr. Dumont kam auf die Idee, sie lediglich durch Filtration wirken zu lassen, und Jedermann weiß, welcher Unterschied in der Wirkung hieraus erfolgte, und welche Revolution diese Erfindung in der Behandlung der Syrupe hervorbrachte. Auf diesen vollkommen erwiesenen Thatsachen beruht hauptsächlich meine Methode, und dieß ist auch der Hauptgegenstand meines Patentes; der Apparat selbst ist nur ein Mittel zur Ausführung des Principes: ein Mittel, durch welches die ohne Unterbrechung wirkende Filtration praktisch anwendbar gemacht wird. Ich glaube alle jene, die mein Patent und die Zusäze zu demselben nicht genau kennen, wiederholt darauf aufmerksam machen zu müssen, daß meine Ansprüche sich lediglich auf dieses Princip beziehen, welches durch eine bloße Veränderung der Form des Apparates durchaus nicht aufgehoben wird. Ich glaube um so mehr hierauf aufmerksam machen zu müssen, als auch die HH. Traxler und Bourgeois in Arras kürzlich einen Apparat erbauten, dessen Vortheile und Nachtheile ich hier aus dem Gesichtspunkte, nach welchem ich die Sache betrachte, auseinandersezen will.

Wenn nämlich die Aufschlüsse, die ich über den neuen Apparat erhielt, richtig sind, so handelt es sich bei demselben um eine Art von Noria oder um eine Kette mit Schöpfeimern. Diese Noria kreist in einem vierekigen Behälter, welcher nach Art eines umgekehrten Hebers eingerichtet ist, und in welchem auch das zum Ausziehen der Runkelrüben bestimmte Wasser circuliren muß. Die Runkelrüben werden beständig und in dem Maße, als hie Eimer an die Oberfläche kommen, in diese Eimer gebracht; und eben so wird in den oberen Theil des anderen Armes des Hebers beständig Wasser gegossen. Auf diese Weise würde also das Wasser, indem es sich nach der einen Richtung bewegt, beständig durch die in den Schöpfeimern enthaltenen und nach der entgegengesezten Richtung bewegten Runkelrüben filtriren. Die Runkelrüben würden, nachdem sie ihren Lauf vollbracht, in dem oberen Zwischenraume der Noria, durch den die beiden Arme von einander getrennt sind, aus den Eimern entleert werden.

|388|

Dieß wäre der Gang dieses Apparates, wenn ich recht berichtet bin. Da die Eimer dem Wasser durchgängig sind, so kann das Wasser durch die in dieselben gebrachten zerschnittenen Runkelrüben filtriren, und denselben auf diese Weise allen in ihnen enthaltenen Syrup entziehen. Je öfter die Filtration wiederholt wird, oder mit anderen Worten, je länger die Kette seyn wird, um so stärker muß auch der Saft werden. Man muß jedoch in Anschlag bringen, daß die Eimer die Röhre oder das Gehäuse nicht so ausfüllen und auch nicht so ausfüllen können, wie dieß z.B. mit einem Kolben der Fall ist, sondern daß vielmehr rings um dieselben ein halber Zoll Spielraum bleibt, abgesehen von der Dike der Eimer selbst. Das zur Filtration bestimmte Wasser wird also die freie Wahl haben, außen um die Eimer zu entweichen, oder durch die Runkelrübenschnitte zu filtriren; und was hiebei geschehen wird, ist leicht zu errathen. Der gegenseitige Austausch zwischen dem Wasser und dem Safte wird nur unvollkommen Statt finden, weil man kein Mittel an der Hand hat, alles Wasser durch die Runkelrüben zu treiben. Nehmen wir aber nun an, die Filtration sey geschehen, und die Heberröhre befinde sich in der günstigsten Stellung: d.h. das in derselben enthaltene Wasser befinde sich durchaus auf den verschiedenen Graden von Stärke oder Dichtheit, welche der Stelle, die es einnimmt, entspricht, so wird der eine Arm den schwächeren und der andere den stärkeren Saft enthalten. In ersterem werden die verschiedenen Schichten allerdings ihre natürliche durch ihr verschiedenes specifisches Gewicht bedingte Stellung einnehmen; allein in dem anderen Arme wird dafür diese natürliche Ordnung gänzlich umgekehrt seyn, so daß sich der schwerste Saft zu höchst oben und der leichtere immer weiter nach Abwärts befindet. Diese Ordnung der Dinge kann aber nicht lange dauern, denn da der schwerere Saft, wie oben gezeigt wurde, nicht nur in einer reinen, sondern selbst in einer mit Runkelrüben vermengten Flüssigkeit schnell zu Boden sinkt, so muß in der Flüssigkeit bald eine Bewegung entstehen, deren Richtung mit jener Richtung, die sie eigentlich haben sollte, in Widerspruch steht. Dieser Uebelstand wird außerdem noch durch einen anderen Umstand auf eine ganz eigenthümliche Weise erhöht. In ebendemselben Arme bewegen sich nämlich die mit Runkelrüben gefüllten Eimer nach entgegengesezter Richtung, so daß also auch durch sie die Vermengung des Saftes von verschiedener Stärke, welche vermieden werden soll, geradezu begünstigt wird. Das Princip des Baues der Maschine steht demnach mit dem Principe des Ganges der Operation gerade im Widerspruche; und was läßt sich von solchen Gegensäzen Gutes erwarten? Es muß nothwendig eine beständige |389| Vermengung der verschiedenen Schichten der Flüssigkeit Statt finden, und unter diesen Umständen kann man weder einen hohen Grad von Sättigung, noch eine vollkommene Ausziehung der Runkelrüben, noch auch eine gewisse Regelmäßigkeit der Arbeit erwarten. Dieß ist jedoch noch nicht genug, sondern der Apparat hat noch andere große Unvollkommenheiten. Die Noria ist eine ziemlich zusammengesezte Maschine, und erfordert eine Triebkraft, um in Bewegung gesezt zu werden; jeder bewegliche Theil kann aber in Unordnung gerathen und brechen, abgesehen von der nothwendigen Abnüzung. Man denke sich nun, es soll mit einem solchen Apparate etwas im Großen, so z.B. wie mit dem zu Narcé errichteten Apparate gearbeitet werden, so muß die Noria nicht weniger als 13,000 bis 14,000 Pfd. Runkelrüben schwebend erhalten; denn die Ausziehung des Saftes kann in derselben nicht schneller geschehen, sondern sie wird im Gegentheile langsamer und unvollkommener von Statten gehen.

Mein Apparat ist daher in den Händen dieser Herren ganz unnöthiger Weise complicirter geworden, ohne daß irgend ein Vortheil daraus erwüchse. Mein Apparat besteht bloß aus Bottichen, Röhren und Hähnen, und Alles bleibt an demselben, wenn er ein Mal errichtet ist, unbeweglich; er ist außerordentlich dauerhaft, und sein Gang läßt keine Veränderung zu; bei den mannigfaltigen Einrichtungen, welche man ihm geben kann, kann er endlich leicht einem jeden Locale angepaßt werden. Ganz anders verhält es sich hingegen mit jener langen Kette, welche bei einer Belastung mit 13,000 bis 14,000 Pfd. in Bewegung gesezt werden muß, wenn die Notizen, die mir Hr. Champonois über diese neue Vorrichtung mittheilte, wie ich denn nicht zweifle, richtig sind. Gesezt nun aber auch, die angeblich neue Vorrichtung lieferte mehr oder minder günstige Resultate, so dürften sich die Erfinder dennoch derselben nicht ohne meine Erlaubniß bedienen; indem das Wasser durch die Runkelrübenschnitte filtrirt und dabei circulirt, so daß der Apparat durch Filtration und Circulation arbeitet: eine Arbeit, welche ganz in mein Patent einschlägt. Ich habe, bevor ich auf meinen gegenwärtigen Apparat kam, mannigfaltige Vorrichtungen zur praktischen Ausführung des von mir aufgestellten Principes versucht, und viele derselben vorausgesehen. So dachte ich z.B. abwechselnd mehrere Gefäße über einander anzubringen, gleichwie dieß an den Hohöfen oder beim ununterbrochenen Kalkbrennen in umgekehrter Richtung der Fall ist; so dachte ich an einen horizontalen Cylinder, der sich in der Flüssigkeit gleich einem Wäscher dreht; an eine Archimed'sche Schraube, welche dieselbe Wirkung hat, und an mehrere andere, sowohl |390| die Filtration, als die Circulation vermittelnde Vorrichtungen, bis ich endlich bei meinem oben beschriebenen Apparate stehen blieb. Ich erkläre jedoch abermals, daß ich mich nicht auf diesen allein beschränke, sondern daß ich mir's vorbehalte, mein Princip auf irgend eine andere Weise in Anwendung zu bringen, wenn sich dieselbe als vortheilhaft bewähren sollte.

Hr. de Dombasle macht am Ende seiner Abhandlung mit großem Scharfsinne darauf aufmerksam, daß die Maceration auch noch zu verschiedenen anderen Zweken angewendet werden kann. Bereits sind auch schon mehrere Anfragen über die Anwendung meines Filtrationsprocesses zur Fabrikation von Branntwein, Dextrine etc. bei mir eingelaufen, und ich zweifle nicht, daß mein Verfahren auch hier vor der gewöhnlichen Maceration den Vorzug behaupten wird.

Wenn mein Verfahren, wie ich glaube, in mannigfachen Beziehungen eine große und allgemeinere Ausdehnung erhalten muß; wenn ich es für nöthig hielt, in die Details einzugehen, aus denen sich der ganze Unterschied zwischen meiner Methode und jener des Hrn. de Dombasle ergibt, so glaubte ich dieß hauptsächlich deßhalb thun zu müssen, damit die Fabrikanten mit Kenntniß der Ursachen zu wählen, und alle gegenseitigen Vortheile oder Nachtheile, die ich lediglich aus der Erfahrung folgerte, gehörig abzuwägen im Stande seyen. Fern sey es von mir, dadurch auch nur im Geringsten den Ruhm und die Verdienste eines Gelehrten schmälern zu wollen, der bereits aufgegebene und schlecht aufgefaßte Ideen wieder in's Leben rief, der durch seine Versuche bewies, welche Vortheile man aus denselben ziehen könne, und der mich durch seine Gefälligkeit in Stand sezte, Forschungen anzustellen, welche, obschon sie mich zur Ueberzeugung brachten, daß sein Verfahren keinen fabrikmäßigen Betrieb zuläßt, mich dennoch auf die wahre Bahn führten, und mir die Idee einer Methode eingaben, die mir alle wünschenswerthen Bedingungen in sich zu vereinen scheint.

Fig. 1 ist ein Grundriß des ganzen Apparates.

Fig. 2 zeigt einen Theil desselben in größerem Maßstabe.

Fig. 3 ist eine perspectivische Ansicht.

Fig. 4 ist ein Durchschnitt durch die Mitte der Bottiche und des Hahnes D.

Fig. 5 ist ein Grundriß, Fig. 6 ein Seitenaufriß, Fig. 7 ein seitlicher Durchschnitt, und Fig. 8 ein Frontedurchschnitt des Troges oder Halbcylinders.

A sind die Bottiche, welche man bis unter das Beken I mit zerschnittenen Runkelrüben füllt.

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B ist ein Halbcylinder aus Kupferblech, in welchem sich eine große Anzahl kleiner Löcher befindet, und welcher genau an den Boden der Bottiche angepaßt wird. Dieser Halbcylinder ist mit einem umgestürzten hölzernen Troge umgeben, dessen Seitenwände die Dekel tragen, damit der Saft, welcher sich über die ganze Oberfläche des Halbcylinders verbreitet, durchtreten kann. (Die Details dieses Halbcylinders ersieht man aus Fig. 4, 5, 6, 7, 8.)

C, eine Oeffnung im Boden des Bottiches, in welche sich der Saft begibt, nachdem er durch den Halbcylinder gegangen.

D, ein Hahn, in welchen der Saft von Unten gelangt. Dieser Hahn hat 3 Wege, welche mit 3 Röhren communiciren; eine dieser Röhren führt den Saft in den Erwärmer E, die zweite leitet den gesättigten Saft in den Behälter, und die dritte dient zum Entleeren des lezten Waschwassers.

E ist der Erwärmer oder ein Cylinder, in welchem sich ein Schlangenrohr befindet, und welcher unten mit einem vierwegigen Hahne und oben mit dem Wasserbeken I in Verbindung steht.

F, ein Schlangenrohr, dessen Windungen sich unter der Communicationsröhre befinden. Der Dampf tritt durch den Hahn G ein; das Verdichtungswasser entweicht durch den Arm H, welcher mit einem Wasserleitungshahne in Verbindung steht.

K ist eine Röhre, welche oben längs der Bottiche läuft, und welche mittelst Armen, die mit Hähnen versehen sind, das kalte Wasser nach Belieben in jeden Erwärmer leitet, damit es von hier aus in das Wasserbeken I übergeht.

Das Wasser gelangt durch den Hahn K in den unten geschlossenen Erwärmer, tritt dann in das Wasserbeken I, und fällt über den Rand dieses lezteren auf die Runkelrüben. Nachdem es dann durch die Runkelrüben gesikert, gelangt es in den Halbcylinder B, um bei der Oeffnung C auszutreten, durch die untere Oeffnung in den Erwärmer E zu gelangen, sich durch das Emporsteigen in dem Schlangenrohre zu erwärmen, und endlich durch das Beken I auf die Oberfläche des nächstfolgenden Bottiches zu gelangen. Der Hahn G dient zur beliebigen Regulirung der Erwärmung. Ein anderer Hahn gestattet dem Dampfe mehr oder minder schnell in den Schlangenröhren zu circuliren. Da der Schlüssel des vierwegigen Hahnes nur eine einzige Oeffnung hat, so kann man mit demselben den Saft entweder in den Erwärmer, oder in den Saftbehälter, oder zur Klärung laufen lassen, oder man kann das Wasser auch unten in einen Behälter abfließen lassen, um es dann neuerdings wieder aufzugießen.

|392|

Oben auf den Runkelrüben ist ein aus drei Stüken bestehender Rost angebracht, welcher durch Querhölzer an Ort und Stelle gehalten wird, und welcher hindert, daß die Rübenschnitte von dem Wasser emporgehoben werden. Die Bottiche werden mit einem leichten, aus 3 Stüken zusammengesezten Dekel bedekt, damit keine Wärme verloren gehen könne.

Aus Fig. 8 sieht man, daß an den drei Seiten zwischen dem Kupfer des Halbcylinders und Holze des Troges ein Raum von 4 Linien gelassen ist, damit der Saft rings herum fließen kann. Der Halbcylinder ist durch Keile, welche in Zwischenräumen angebracht sind, an dem Gehäuse oder Troge, auf welchem die Runkelrüben ruhen, befestigt. Der umgestürzte Trog wird an dem einen Ende mittelst einer kleinen Federklampe L, an dem anderen hingegen mit einem Haken M an Ort und Stelle festgehalten. Man kann denselben nach Belieben abnehmen, um die Röhre durch die Oeffnung C reinigen zu können.

|372|

Den Apparat des Hrn. Roth findet man im Polyt. Journ. Bd. XXXIII. S. 269; jenen des Hrn. Pelletan hingegen Bd. LII, S. 408, und Bd. LIII. S. 39 beschrieben und abgebildet. A. d. R.

|378|

Ueber das Verfahren des Hrn. Demesmay kann man das Polytechn. Journal Bd. XLV. S. 416 und Bd. XLIX. S. 236 nachlesen. A. d. R.

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