Titel: Thomas Peachy's Gerbeproceß.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 55, Nr. XII./Miszelle 28 (S. 77)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj055/mi055012_28

Thomas Peachy's Gerbeproceß.

Es wurden in England bekanntlich schon mehrere Patente auf einen angeblich schnellen Gerbeproceß genommen, nach welchem die Haute auf verschiedene Weise in Sake zusammengenäht, oder durch mancherlei Vorrichtungen, wie z.B. durch hölzerne Rahmen, sakförmig zusammengehalten werden, und nach welchem dann diese Säke mit Gerbeflüssigkeit gefüllt werden sollen. Die Flüssigkeit dringt hiebei nur in Folge des hydrostatischen Drukes in die Häute, und tropft dann, nachdem sie durchgesikert und einen Theil ihres Gerbestoffes abgegeben hat, außen wieder ab. Hr. Thomas G. Peachy zu Williamsburg in den Vereinigten Staaten hat sich nun gleichfalls dieses Processes bemächtigt, und sich ein Patent darauf ertheilen lassen, nachdem er bloß eine leichte Modifikation daran anbrachte. Diese Modification besteht lediglich darin, daß er den hydrostatischen Druk der Gerbeflüssigkeit durch den Druk einer Drukpumpe, womit er die Flüssigkeit in die Säke treibt, erhöht. Er schreibt seinem Verfahren große Vorzüge zu, die aber noch der Bestätigung bedürfen. (Aus dem Mechanics' Magazine, No. 576.)

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