Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Sympathetische Tinte mit Stärkmehl und Jod.Unter den mancherlei sympathetischen Tinten, die es bereits gibt, dürfte folgende weniger bekannt seyn. Man rührt ein klein wenig Starkmehl in einem Löffel mit weichem Wasser an, und benuzt diese Flüssigkeit als Tinte. Man entdekt, wenn die Schriftzüge troken geworden, nicht die geringste Spur davon; sie kommen aber sogleich schön blau zum Vorschein, wenn man das Papier mit einer schwachen Jodauflösung in Weingeist behandelt. Die mit der Stärke gemachten Schriftzüge können selbst mit Kautschuk nicht ausgelöscht werden. |
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