Titel: Bronzebeschlag für Seeschiffe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 55, Nr. LVI./Miszelle 7 (S. 318–319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj055/mi055056_7

Bronzebeschlag für Seeschiffe.

Die Lords der Admiralität haben am Schlusse des abgelaufenen Jahres Befehl ertheilt, zwei der Paketboote zu Falmouth, deren Kupferbeschlag einer Ausbesserung bedarf, nicht durchaus mit Kupfer, sondern zur Vergleichung an der einen Seite mit Kupfer, und an der anderen mit Bronze zu beschlagen. Die Admiralität fand sich hiezu veranlaßt, indem die Versuche, welche den Annales maritimes gemäß, in den Jahren 1830 bis 1832 in Frankreich hierüber angestellt wurden, erwiesen haben sollen, daß der Bronzebeschlag um die Hälfte weniger |319| an Gewicht verliere, als der Kupferbeschlag, und daß sich derselbe zugleich auch vollkommen rein erhalten soll. – Mehrere Journale, welche diese Notiz mittheilen, machen darauf aufmerksam, daß man hiebei wohl vermeiden müsse, daß die beiderlei Beschläge nicht mit einander in Berührung kämen, indem die sonst Statt findende galvanische Wirkung nothwendig die Resultate der Versuche trüben müßte. Wir haben schon in mehreren früheren Artikeln hierauf hingewiesen, und namentlich angeführt, daß besonders die Nägel, womit die Platten angenagelt werden, aus demselben Materiale bestehen müßten, wie diese Platten selbst; wir bemerken daher hier nur noch, daß das London Journal in seinem Novemberhefte 1834, S. 477, einige weitere Details über den Schiffsbeschlag des Hrn. Dr. Bompas gibt, den wir bereits Bd. XLVII. S. 212 des Polytechnischen Journales bekannt machten.

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