Titel: Von selbst entzündbare Cigarren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 55, Nr. LXXXII./Miszelle 14 (S. 474)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj055/mi055082_14

Von selbst entzündbare Cigarren.

Das Franklin-Journal enthält in seinem lezten Decemberhefte die Beschreibung höchst sonderbarer Cigarren, auf die sich John Marck von New-York ein Patent ertheilen ließ und die er unter dem Namen: selbst entzündbare Cigarren (self igniting cigars) bekannt machte. An den Enden dieser Cigarren ist nämlich ein papiernes Büchschen angebracht, in welchem sich eines jener chemischen Gemische befindet, die sich durch Reiben oder Schlagen leicht entzünden. Mit diesem Büchschen steht aber auch noch ein Stükchen Zunder oder Schwamm in Verbindung, der das Anbrennen der Cigarren vermittelt. Das Mechanics' Magazine, welches in seiner No. 598 gleichfalls von diesem Patente spricht, glaubt, daß diese Cigarren zu feuergefährlich sind, und daß zu viele Cigarrenkistchen in Brand aufgehen dürften, als daß dieses Cigarrensystem in Gang gebracht werden könnte. Uebrigens möchte der Patentträger schon durch die Neugierde, die er unter dem tabakdampfenden Publicum erregen wird, für die geringen Kosten, die ein Patent in Amerika veranlaßt, entschädigt werden.

Suche im Journal   → Hilfe
Stichwortwolke
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: