Titel: Reinigungsmethode für angestrichene Thüren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. XX./Miszelle 4 (S. 175)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058020_4

Reinigungsmethode für angestrichene Thüren.

An den weiß- oder graulich angestrichenen Thüren sezt sich bekanntlich da, wo man sie beim Auf- oder Zumachen anzufassen pflegt, bald eine sehr unangenehme Schichte Schmutz ab, wenn man an diesen Stellen, wie es in besseren Haushaltungen der Fall ist, nicht ein Messingblech oder eine andere Verzierung aus polirtem Messing anbringt. Dieser Schmuz wird gewöhnlich mit Seifenwasser und durch Reiben mit einer Bürste beseitigt; zugleich wird hiebei aber auch in kurzer Zeit der ganze Anstrich weggerieben. Um nun dieß zu vermeiden, und um dennoch seine Thüren vollkommen rein zu erhalten, braucht man dieselben nur mittelst eines Schwammes mit einer Flüssigkeit abzuwaschen, die man sich bereitet, indem man einen Löffel voll Chlornatron oder Chlorkalk in einem Glase Wasser auflöst. Der älteste Schmuz läßt sich auf diese Weise ohne vieles Reiben beseitigen, und man braucht die abgewaschenen Stellen nur mit einem reinen, trokenen Tuche abzuwischen, um sie wie neu aussehen zu machen. Eben diese Flüssigkeit läßt sich auch zur Reinigung der inneren Oberfläche der überfirnißten Reflectoren der Lampen, welche sich schnell schwärzen, anwenden. Auch diese werden wie neu, und der Anstrich leidet durchaus nicht den Schaden, den er erleidet, wenn man Seifenwasser, Aschenlauge u. dergl. zur Reinigung anwendet. (Aus dem Journal des connaissances usuelles.)

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