Titel: Eine einfache Methode die Zapfen und Zapfenlager an Maschinen zu öhlen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXVII ./Miszelle 15 (S. 431)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058067_15

Eine einfache Methode die Zapfen und Zapfenlager an Maschinen zu öhlen.

Die Unterlagen oder Zapfen der auf der Eisenbahn von Denaix fahrenden Karren bestanden früher aus Bronze, werden aber seit ungefähr einem Jahre aus Hagebuchenholz verfertigt, indem diese eben so lange dauern als die bronzenen. Um sie gehörig zu öhlen, ist über ihnen eine kleine Oehlbüchse angebracht, von deren Boden aus sich bis an die Zapfen eine Röhre erstrekt. In den oberen Theil dieser Röhre ist eine zweite nach Unten ausgezogene Röhre eingesezt. In beiden Röhren befindet sich ein seitliches Loch, und durch dieses tritt ein Baumwolldocht aus, der bei der oberen Mündung der Röhre eingeführt wurde. Das Oehl steigt in dem Dochte empor, und dann an den unteren Theil wieder herab, um in kleinen Tropfen auf die Zapfen zu fallen. Der Oehlvorrath der kleinen Büchse reicht für 48 Stunden. (Aus den Annales des mines im Bulletin de la Société d'encouragement, Mai 1835, S. 276.)

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