Titel: Burden's Ofen zum Hizen von Stabeisen mit Anthracit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXVII ./Miszelle 18 (S. 432–433)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058067_18

Burden's Ofen zum Hizen von Stabeisen mit Anthracit.

Der durch seinen Dampffloß berühmte Henry Burden von Troy in den Vereinigten Staaten wurde kürzlich auch der Inhaber eines Patentes auf einen zu obigem Zweke bestimmten Ofen. Er sagt in der Beschreibung seines Patentes: daß die gewöhnlichen Anthracit-Oefen beiläufig 3 Fuß breit und 4 bis 5 Fuß lang sind, daß deren Rost dieselben Dimensionen hat, und daß an dem einen Ende zum Eintragen des Brennmaterials und zum Einsezen der Eisenstäbe ein Thürchen angebracht ist. Auf den Rost pflegt man eine 3 bis 4 Zoll dike Schichte Anthracit, und auf diesen dann die Eisenstangen zu legen. Da jedoch die aus dem Anthracit emporsteigende Flamme den zwischen den Eisenstangen und dem Gewölbe befindlichen Raum nicht ausfüllt, und da die Hize gewöhnlich ungleich vertheilt ist, indem der Zug durch den Rost hie und da gehemmt ist, so werden die Eisenstangen bei dieser Einrichtung leicht überhizt, verbrannt, oder stellenweise geschmolzen. Um diesem Uebel abzuhelfen, soll der Ofen beiläufig im einen Fuß verlängert, und an beiden Enden mit einem Thürchen versehen werden: der Rost wird wie gewöhnlich mit Anthracit belegt; wenn aber die Eisenstangen so weit erhizt worden, als es ohne Gefahr sie zu verbrennen geschehen kann, so wird das hintere Thürchen geöffnet, und eine kleine Menge Braunkohle in den hinteren |433| Theil des Ofens geworfen. Diese bricht nämlich in eine Flamme aus, welche den Ofen erfüllt, und bei ihrem Uebergange in den Schornstein die Hize der Eisenstäbe ausgleicht. (Mechanics' Magazine, No. 630.)

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