Titel: Parkhurst's Apparat zum Spannen und Troknen von Wollen- und Baumwollenzeugen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXVII ./Miszelle 24 (S. 435)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058067_24

Parkhurst's Apparat zum Spannen und Troknen von Wollen- und Baumwollenzeugen.

Das Mechanics' Magazine, No. 630 erwähnt eines von Hrn. Stephen R. Parkhurst zu Rhode Island erfundenen Apparates zum Ausspannen und Troknen aller Arten von Wollen- und Baumwollenzeugen, der ihm sehr gut zu seyn scheint, indem dabei sehr viel Raum erspart wird. Der Apparat besteht nämlich aus zwei Rädern, die an einer und derselben Welle aufgezogen sind, welche Welle von solcher Länge seyn muß, daß die Räder so weit von einander entfernt werden können, als es die Breite des auszuspannenden Zeuges erfordert. Diese Entfernung läßt sich leicht mittelst einer Schraube ohne Ende reguliren. An der inneren Oberfläche eines jeden der beiden Räder läuft von der Welle aus gegen den Umfang des Rades eine Spirale, deren Windungen beiläufig 4 1/2 Zoll weit von einander entfernt sind. In diese Windungen sind in Entfernungen von 2 bis zu 4 1/2 Zoll Löcher gebohrt; in diese Löcher werden eiserne Zapfen gestekt, die sich frei in diesen Löchern schieben und drehen, und welche gegen die äußere Seite des Rades mit einem Kopfe, gegen die innere hingegen mit Haken versehen sind. In diese Haken nun wird der Zeug von der Achse des Rades angefangen links und rechts eingehakt, worauf man ihm, indem man beide Räder mittelst der erwähnten Schraube ohne Ende gehörig von einander entfernt, den gehörigen Grad von Spannung gibt. Der Durchmesser der Räder muß sich nach der Länge des Zeuges richten. (Bekanntlich bedient man sich in allen Färbereien ganz ähnlicher Apparate (Haspel), um die Stüke in die Küpen zu bringen.)

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