Titel: Ueber das Bleichen des Schelllaks.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXVII ./Miszelle 26 (S. 435)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058067_26

Ueber das Bleichen des Schelllaks.

Aus zahlreichen Versuchen, welche Hr. Dr. Kaiser über das Bleichen des Schelllaks anstellte, geht hervor: 1) daß der blonde dünne Tafellak zum Bleichen am geeignetsten ist; 2) daß als Bleichmittel unter Kohle, Chlor und schwefliger Säure nur das Chlor die besten Dienste leistet; 3) daß die Auflösung des Schelllaks zum Bleichen in Aezkali oder in Weingeist geschehen kann; 4) daß die Schelllakauflösung in möglichst dünnem Strome, am besten tropfenweise und unter beständigem Umrühren der Bleichflüssigkeit, um das Harz möglichst fein zu zertheilen, in die leztere gebracht werden soll; 5) daß die kalische Schelllakauflösung ein Harz liefert, welches bei der Anwendung als Politurmittel matte Fleken annimmt und schwer troknet; 6) daß das einfache Chlorwasser das zwekdienlichste Bleichmittel ist; 7) daß die geistige Schelllakauflösung zum Bleichen eine Temperatur von wenigstens 30° R. und höchstens 40° R. besizen soll. (Kunst- und Gewerbeblatt. 1835, Hft. 7.)

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