Titel: Reinigung des Rüböhls.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXVII ./Miszelle 30 (S. 436–437)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058067_30
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Reinigung des Rüböhls.

Nach Dr. Meyer entfernt man die Schwefelsäure aus dem damit gereinigten Rüböhl am besten, wenn man, nachdem sich die schwarzen Floken völlig abgeschieden haben, einen steifen Brei aus Wasser und Kreide in kleinen Mengen einrührt. Ist etwa 1/3 mehr Kreide zugesezt, als die Schwefelsäure zur Sättigung bedarf, und wird ein Lakmuspapier nicht mehr geröthet, so zieht man das Oehl auf Salzdonnen, und filtrirt es nach einigen Stunden, und zwar am besten durch Baumwolle, statt durch Sand und Kohle, da man aus ersterer das Oehl durch Pressen wieder gewinnen kann. Hiedurch erspart man die ganze zur Reinigung mit Wasser nöthige Zeit. Das Oehl klärt sich übrigens, besonders wenn man es durch Dampfröhren gelinde erwärmt, von selbst, so daß ein Filtriren kaum nöthig ist. (Mitth. d. hannöv. Gewerbever. 1835. 4te Lief.)

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