Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und präsentiert von der Sächsischen Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Nachtrag zu de Beaujeu's Arbeiten in der Runkelrübenzuker-Fabrikation.Hr. de Beaujeu zeigte Hrn. Ch. Derosne in einem an ihn gerichteten Schreiben an: 1) daß er wesentliche Verbesserungen an seinem Verfahren anbrachte, und daß er hiedurch dem ihm gemachten Vorwurf abhelfe, daß er zum Erhizen der Bottiche zu viel Brennmaterial brauche, und daß der Proceß zu langsam von Statten gehe, woraus Gefahr einer Veränderung des Saftes und also ein geringerer Ertrag an Zuker und ein schlechteres Fabrikat folgt; 2) daß er die Erwärmer, die Dampfröhren, die Hähne, die Rüklaufröhren etc. gänzlich entbehrlich gemacht habe, so daß er gegenwärtig nur mehr kaltes Wasser zur Filtration anwende. 2) daß sein Apparat nun zwei oder drei Mal schneller arbeitet, weniger Sorgfalt erfordert, stärkeren oder reicheren Saft gibt und die Rübenschnitte vollkommen erschöpft; 4) daß er nunmehr einen sehr festen Schaum erhält, der sich vollkommen von dem geläuterten Safte abscheidet, und eine vollkommen klare Flüssigkeit zurükläßt. Er versichert ferner, daß er nach diesem seinem Verfahren bis zum 15. Mai l. J. gearbeitet, und stets eine reichliche Quantität von Zuker erster Güte erzielt habe. Er schließt endlich sein Schreiben mit folgender Aeußerung: |
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