Titel: Vorschrift zur Bereitung der englischen Wichse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXXVI ./Miszelle 28 (S. 484)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058076_28

Vorschrift zur Bereitung der englischen Wichse.

Das Journal des conn. usuelles, September 1835, S. 130 gibt folgende Vorschrift zur Bereitung der englischen Wichse als eine der besten an. Man soll 12 Unzen Beinschwarz mit 2 Unzen gepulvertem Eisenvitriol und 2 Quentchen Galläpfelpulver vermengen, hierauf 12 Unzen Melasse oder Syrup und 2 Unzen Oehl zusezen, und dann eine halbe Pinte Essig und 4 Unzen Salzsäure hinzugießen; endlich werden dann abwechselnd und unter beständigem Umrühren noch 4 Unzen Schwefelsäure und noch eine halbe Pinte Essig beigefügt, womit die Wichse fertig ist. – Nach einem anderen Correspondenten derselben Zeitschrift erhält man eine vortreffliche Wichse, wenn man 3 Unzen gewöhnliche Tinte innig mit 2 Unzen Gummisyrup vermengt, und dann 2 Quentchen Weingeist von 30° beifügt. Diese Quantität Weingeist ist hinreichend, um die Zersezung der Wichse zu verhüten; sie fällt nur eine höchst geringe Menge des angewendeten Gummi, während bei einem größeren Zusaze von Weingeist nach und nach beinahe aller Gummi niedergeschlagen wird.

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