Titel: Verwandlung von Stroh in grobes Werg zur Fabrikation von Striken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1835, Band 58, Nr. LXXVI ./Miszelle 31 (S. 486)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj058/mi058076_31

Verwandlung von Stroh in grobes Werg zur Fabrikation von Striken.

Das Stroh läßt sich auf folgende Weise in ein grobes, aber starkes Werg, aus welchem man mit Vortheil ordinäres Strik- oder Tauwerk fabriciren kann, verwandeln. Man löse 15 Pfd. Potasche oder kohlensaures Kali in einer hinreichenden Quantität Wasser auf, seze 30 Pfd. gelöschten Kalk zu, und lasse das Ganze stehen. Die überstehende Flüssigkeit verdünne man mit etwas Wasser, worauf man in einem Keller drei Bünde Stroh drei Tage lang weichen läßt. Nach dieser Zeit siedet man die Masse drei Stunden lang, um dann das Stroh herauszunehmen, mit Wasser auszuwaschen und zu troknen. (Aus dem Journal des connaissances usuelles. September 1835, S. 128.)

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