Titel: Heilmann's Stikmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 59, Nr. II. (S. 5–24)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj059/ar059002

II. Beschreibung der von Hrn. Josua Heilmann in Mülhausen erfundenen Stikmaschine2).

Aus dem Portefeuille industriel im Bulletin de la Société industrielle de Mulhausen, No. 38.

Mit Abbildungen auf Tab. I.

Die von Hrn. Heilmann erfundene Stikmaschine erregte ohne Zweifel unter allen den vielen Maschinen, die man auf der im Jahr 1834 in Paris gehaltenen Industrieausstellung bemerkte, die größte Theilnahme des Publikums. Sie mochte still stehen, oder sich in Gang befinden, so war sie stets von einer großen Anzahl Neugieriger umringt, von denen die einen ihr Augenmerk hauptsächlich auf die von ihr erzeugten Stikereien richteten, während die anderen die verschiedenen Bewegungen zu verfolgen, und die ihnen zum Grunde liegenden Mechanismen zu erforschen trachteten. Man ward nicht müde die 130 in einen kleinen Raum zusammengedrängten Stiknadeln, von denen jede dasselbe Muster copirte, und ihre Aufgabe mit der größten Regelmäßigkeit vollbrachte, zu bewundern. Ein einziger Mensch genügte, um alle diese Nadeln in Thätigkeit zu sezen, und dabei durchdrangen dieselben den Zeug mit solcher Genauigkeit an den zur Erzielung bestimmter Muster erforderlichen Stellen, als würden sie von der geübtesten Hand geführt. Man kann füglich sagen, daß Heilmann durch die Erfindung seiner Maschine eine höchst complicirte und schwierige Aufgabe, an die sich Mechaniker ersten Ranges kaum gewagt haben würden, glüklich gelöst hat. Der Nuzen dieser Erfindung steht überdieß mit der in ihr überwundenen Schwierigkeit im Verhältnisse, und ist auch bereits in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und England anerkannt. Denn schon gegenwärtig arbeiten 6 solcher Maschinen in Lyon, 4 in Sachsen, 15 in St. Gallen, und 12 oder 15 in Manchester und an anderen Orten Englands und Schottlands.

Ein Mechanismus, welcher mit einem Male 130 Mal dasselbe Stikmuster wiederholt, und zwar mit einer Genauigkeit, wie sie zur Vollkommenheit von derlei Arbeiten erforderlich ist, ist, wie Jedermann |6| einsehen wird, nicht so leicht zu verfertigen, und doch liefert das Haus André Köchlin und Comp. in Mülhausen diese Maschinen gegenwärtig von solcher Festigkeit und Präcision, daß sie nichts zu wünschen übrig lassen. Man macht sie zwar dermalen in Manchester nach den dahin gesandten Modellen nach; allein es scheint nicht, daß den englischen Maschinen ein Vorzug vor den französischen zukommt. Der Preis einer Maschine mit 130 Nadeln und den hiezu nöthigen 260 Zangen beläuft sich auf 5000 Franken; und eine Maschine dieser Art arbeitet täglich beinahe eben so viel als 15 sehr geübte an den gewöhnlichen Stikrahmen arbeitende Stikerinnen. Zu ihrer Bedienung sind nur ein einziger Arbeiter und zwei Mädchen erforderlich. Der Arbeiter muß jedoch gehörige Uebung haben; denn er muß mit der einen Hand die Zeichnung mit der Spize des Pantographen verfolgen, während er mit der anderen eine Kurbel dreht, um sämmtliche, von den Zangen gehaltene, und in beweglichen Wagen aufgezogene Nadeln einzusenken und auszuziehen. Er muß ferner, indem er seine Füße abwechselnd auf den einen oder den anderen der beiden Tretschämel sezt, die 130 Zangen des ersten Wagens, die die in den Zeug eingesenkten Nadeln loszulassen haben, öffnen, und sogleich die 130 Zangen des zweiten Wagens, welche die Nadeln aufzunehmen und an der entgegengesezten Seite auszuziehen haben, schließen. Die beiden Mädchen haben nichts weiter zu thun, als die Nadeln auszuwechseln, wenn die Nählinge zu Ende sind, und Acht zu geben, daß keine der Nadeln aus den Zangen entweicht.

Wir wollen versuchen sämmtliche Details dieser Maschine, welche wegen der glüklichen Anordnung der Theile, aus denen sie zusammengesezt ist, eben so merkwürdig ist, als wegen der Arbeiten, die mit ihr erzeugt werden können, verständlich und anschaulich zu machen. Wir werden hiebei die Theile hauptsächlich in vier Abschnitten beschreiben.

1. Von dem Gestelle der Maschine.

Das aus Gußeisen bestehende Gestell muß fest zusammengefügt und auf einem ziemlich festen Boden angebracht seyn, damit weder durch die Bewegungen der Maschine selbst, noch durch das nöthige Hin- und Hergehen der Mädchen merkliche Erschütterungen entstehen können. Fig. 1 zeigt einen Aufriß desselben von Vorne, und Fig. 2 einen solchen von jenem Ende her, an welchem der Arbeiter Plaz nimmt. An lezterer Figur bildet das Ende des Gestelles zwei gleiche Rechteke ABBA, ABBA, welche symmetrisch zur Rechten und zur Linken angebracht, und in der Mitte durch ein schmäleres und höheres Rechtek ADCA mit einander verbunden sind. Diese drei Rechteke |7| sind in einem Stüke gegossen. Die Durchschnitte der horizontalen und senkrechten Rippen sind vollkommen gleich. Man sieht in Nro. 1 einen Durchschnitt dieser lezteren, und einen der vier Füße a von Oben. Jeder dieser Füße ist mit einem Loche versehen, welches zur Aufnahme einer Schraube bestimmt ist. Das entgegengesezte Ende der Maschine ist dem eben beschriebenen in jeder Hinsicht ähnlich; weßhalb denn auch die beiden symmetrischen seitlichen Rechteke mit A'B'B'A', das mittlere Rechtek mit A'D'C'A', und die sechs Füße mit a' bezeichnet sind. Zwischen jedem Fuße a und dem entsprechenden Fuße a' ist ein gußeiserner Querbalken A'' angebracht, dessen Form und Befestigung man aus Fig. 1 ersieht. Ueberdieß befindet sich an jedem Ende dieser Querbalken auch noch ein Strebepfeiler a'', wodurch das ganze Gestell noch größere Festigkeit gewinnt. An dem oberen Theile sind die beiden Enden des Gestelles mittelst eines einzigen Querbalkens D'' Fig. 1, welcher rinnenförmig gestaltet und an die entsprechenden Eken D, D' gebolzt ist, mit einander verbunden. Fig. 3 zeigt an ihrem oberen Theile einen Durchschnitt dieses Querbalkens D'', von dem man in Fig. 1 den Hinteren Rand durch eine punktirte Linie angedeutet sieht.

Dieses einfache und leichte Gestell nun trägt die ganze Maschinerie; wir mußten etwas länger dabei verweilen, damit es um so deutlicher werde, wie die fixirten Theile an ihr befestigt sind, und wie die zahlreichen beweglichen Stüke ihre Bewegungen mit vollkommener Regelmäßigkeit vollbringen können. Die Länge der Maschine hängt von der Zahl der Zangen, womit man arbeiten will, ab. Das zur Ausstellung gebrachte Modell zählte 260 Zangen, und war 2 1/2 Meter lang; wir haben jedoch in unserer Zeichnung des Raumes wegen deren Zahl auf 120 reducirt, so daß hier die Querbalken A'' und D'' nicht ganz 2 Meter messen wurden. Die Breite der Maschine hingegen ist, welches auch immer ihre Länge seyn mag, stets eine und dieselbe; denn sie ist es, welche die Länge des Fadens, den man in die Nadeln einfädeln kann, bestimmt. Am vortheilhaftesten ist die von Hrn. Heilmann angenommene und auch von uns hier befolgte Breite von etwas mehr als zwei Meter, so daß die Nadeln einen Faden von der Länge eines Meters führen können.

2. Von der Zurüstung des Zeuges.

Wie bereits gesagt, erscheinen die Zangen, welche die Nadeln halten, immer an einer und derselben Stelle, so daß die Nadeln immer durch dieselben Löcher hin und her gezogen werden würden, wenn der Zeug nicht genau eine solche Ortsveränderung mitgetheilt bekäme, |8| daß nach und nach alle jene Punkte, durch welche die Nadeln zum Behufe der Erzeugung eines gewissen Musters geführt werden müssen, den Nadeln gegenüber gebracht würden. Die Zurüstung des Zeuges und der Mechanismus, der dessen Ortsveränderung bewirkt, sind demnach von größter Wichtigkeit, und wir wollen sogleich suchen die darauf bezüglichen Details zu erläutern.

Der Zeug wird von einem großen rechtekigen Rahmen, dessen vier Seiten man in Fig. 1 sieht, getragen. Seine beiden senkrechten Seiten sind mit F, F, die horizontalen hingegen mit F' F' g bezeichnet. Man sieht in Fig. 1 aber ferner zwei lange hölzerne Walzen G, G, deren Enden, welche mit eisernen Zapfen ausgestattet sind, so in den Seiten F des Rahmens ruhen, daß sie sich um sich selbst drehen können. Diese beiden Walzen bilden ein Brustbaumsystem (système d'ensouples), worauf das Band, der Zeug oder im Allgemeinen der Canevaß, der die Stikerei bekommen soll, aufgerollt und senkrecht in gehörigem Grade gespannt werden kann. Denn jede dieser Walzen ist an dem einen ihrer Enden mit einem kleinen Sperrrade g, g versehen; und da die Zähne dieser Räder, wie aus dem Durchschnitte Fig. 3 ersichtlich ist, nach entgegengesezten Richtungen geneigt sind, so folgt hieraus: daß wenn man z.B. den Sperrkegel des oberen Rades aushebt, und die Walze in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung umdreht, der Canevas die untere Walze anzieht, und sie umzudrehen trachtet, während sie durch den Sperrkegel ihres Sperrrades hieran gehindert wird. Die Folge hievon ist natürlich eine größere Spannung des Zeuges. Will man den Zeug von der einen Walze auf die andere rollen, so braucht man nur beide Sperrkegel zugleich auszuheben, und jene Walze, auf die der Zeug aufgerollt werden soll, nach der entsprechenden Richtung umzudrehen.

Außer diesen beiden unteren Walzen sind aber auch noch zwei obere Walzen vorhanden, welche zu demselben Zweke bestimmt, und genau auf dieselbe Weise eingerichtet sind. Auch diese Walzen sind in Fig. 3 ersichtlich, während sie in Fig. 1 zum Theil von anderen Gegenständen verdekt sind. Es erhellt von selbst, daß das eine dieser Walzensysteme den Zeug den oberen, das andere hingegen den unteren Nadeln darbietet. Da aber die Achsen der beiden zu einem Systeme gehörigen Walzen nicht in einer und derselben senkrechten Fläche liegen, so bekäme auch die Fläche des Zeuges G'' Fig. 3 eine Neigung, und der Zeug geriethe folglich in schiefer Richtung unter die Nadeln, wenn er nicht durch ein starkes eisernes Lineal, welches gleich den Walzen in den beiden senkrechten Seiten des Rahmens befestigt ist, genau in die Mitte des Rahmens zurükgeführt würde.

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Einen Durchschnitt dieses Lineales oder Richtscheites sieht man für beide Walzensysteme in Fig. 3 bei G'G.

Um dem Zeuge endlich auch noch ohne Furcht ihn zu zerreißen die gehörige seitliche Spannung zu geben, befestigt man an dessen Rändern kleine messingene Spannstöke, an denen man dann die Schnüre g'' anbringt, womit ihnen, indem man diese lezteren an den Seiten des Rahmens F befestigt, die seitliche Spannung gegeben wird.

Es bleibt nunmehr nur noch zu zeigen, auf welche sinnreiche Weise der Rahmen nach allen Richtungen bewegt werden kann, ohne jedoch dabei je aus der senkrechten Fläche, in die er ursprünglich gestellt wurde, zu gerathen; und wie der Zeug, der auf demselben befestigt und folglich auch gezwungen ist, ihm in allen seinen Bewegungen zu folgen, nach und nach den Nadeln jene Stellen gegenüber bringt, durch die der Faden gezogen werden soll.

Hr. Heilmann brachte zu diesem Behufe den Pantographen oder den sogenannten Storchenschnabel, dessen sich die Zeichner bedienen, um irgend eine Zeichnung in bestimmten Verhältnissen zu verkleinern oder zu vergrößern, in Anwendung. Die Theorie, auf der dieses Instrument beruht, ist allgemein bekannt, so daß wir daher nur mit wenigen Worten daran erinnern wollen. bb'fb'' in Fig. 1 ist ein Parallelogramm, dessen vier Eken b, b', f, b'' charnierförmig so gegliedert sind, daß dessen Winkel unter Beibehaltung der Länge der Seiten sehr stumpf oder sehr spizig gemacht werden können. Die beiden Seiten bb' und bb'' sind verlängert, und zwar die eine bis zu dem Punkte d und die andere bis zum Punkte c. Diese Punkte sind so gewählt, daß die Linie cd, wodurch sie mit einander in Verbindung stehen, in einer der Stellungen des Parallelogrammes durch den Punkt f geht. Diese Bedingung läßt sich auf unendliche Arten erreichen; denn, da die Stellung des Parallelogrammes immer eine und dieselbe bleibt, so erhellt, daß, um den Punkt d von dem Punkte b' zu entfernen, nichts weiter nöthig ist, als den Punkt c dem Punkte b'' zu nähern und umgekehrt. Ist jedoch ein Mal die Entfernung von b'd gewählt, so folgt hieraus nothwendig auch jene von b''c. Das Princip, worauf die Einrichtung des Pantographen beruht, ist nun Folgendes: es genügt, daß sich die drei Punkte d, f und c in einer einzigen der Stellungen des Parallelogrammes in gerader Linie befinden, um zu bewirken, daß sie in jeder anderen Stellung, die man dem Parallelogramme geben kann, gleichfalls in dieser geraden Linie bleiben.

In gegenwärtiger Stellung geht nun die Linie cd durch den Punkt f und die Dreieke b'df und b'' cf sind einander ähnlich, |10| indem sie gleiche Winkel haben; denn da b'f mit b'' c und b'd mit b'' f parallel ist, so sind die drei Winkel des ersteren Dreiekes den drei entsprechenden Winkeln des lezteren gleich; woraus sich das Verhältnis b''c/b''f = b'f/b'd ergibt.

In allen Stellungen, welche das Parallelogramm bekommt, man mag den Winkel b öffnen oder schließen, werden immer zwei und zwei Seiten parallel seyn, indem die Figur immer ein Parallelogramm bleibt. Daher wird der Winkel cb''f immer dem Winkel db'f gleich bleiben; und wenn man folglich in einer ganz anderen Stellung den Punkt c mit dem Punkte f, und den Punkt d mit demselben Punkte vereint, so wird an den hieraus zum Vorscheine kommenden beiden Dreieken b'' cf und b'fd zwischen zwei entsprechenden Seiten immer ein gleicher Winkel eingeschlossen seyn; folglich werden die beiden Dreieke einander gleich und die beiden Linien cf und fd Verlängerungen von einander seyn: d.h. die drei Punkte c, f und d werden sich immer in einer geraden Linie befinden.

Dieß Princip festgesezt, wollen wir annehmen, daß der Punkt c, indem man das ganze System um den Punkt d dreht, in irgend einer Richtung: z.B. nach c', versezt werde. Verbindet man dann d mit c', so wird sich der Punkt f offenbar irgendwo auf die Linie d c', z.B. nach f' begeben haben: indem er immer auf die gerade Linie fällt, die den Punkt d mit dem Punkte c verbindet, welche Stellung lezterer auch haben mag. Da aber die neuen auf d c' gebildeten Winkel, analog den Winkeln b''c f und b'f d der ursprünglichen Stellung, einander gleich sind; und da die Längen c b'' und b''f, so wie d b' und b'f, bleibende Größen sind, so erhält man c' f'/df' = b''c/b' f; und da in der ursprünglichen Stellung cf/df = b''c/b' f war, so ergibt sich cf/df = c' f'/df', woraus denn folgt, daß die Linie f f' der Linie c c' parallel ist.

Ebendieß wird auch der Fall seyn, wenn der Punkt c nach einem anderen Punkte c'' versezt wird; denn der Punkt f wird zugleich an den Punkt f'' gelangen, und die Linien f f'', f' f f'' werden den Linien c c'' und c' c'' parallel seyn; und folglich werden die in verschiedenen Stellungen des Parallelogrammes von dem Punkte f beschriebenen Figuren immer den von dem Punkte c beschriebenen vollkommen ähnlich seyn.

Um nun das Verhältniß zu finden, welches zwischen den Umrissen dieser einander ähnlichen Figuren besteht, genügt die Bemerkung, |11| daß an den primitiven Dreieken b''c f und (b'fd) cf/df = b''c/bf; woraus folgt, daß (cf + df)/df = (b''c + b'f)/b'f.

Da aber cf + df = dc und b''c + b' f = bc, so ist dc/df = bc/b' f.

Da die Dreieke dff' und dcc' einander ähnlich sind, so erhält man ferner cc'/ff' = dc/df; und hieraus folgt: cc'/ff' = bc/b'f oder bc/bb''.

Und wenn die Seite bb'' dem sechsten Theile von bc gleichgemacht wurde, so wird auch ff den sechsten Theil von cc' betragen; d.h. die von dem Punkte f beschriebenen Umrisse werden genau den sechsten Theil der von dem Punkte c beschriebenen Umrisse betragen. Dieses Verhältniß ward auch von Hrn. Heilmann angenommen.

Man wird bemerken, daß man, indem die Dreieke dbc und db'f einander ähnlich sind, bc/b'f = db/db' erhält; und da Hr. Heilmann b'd = b'f nahm, so folgt daraus, daß bc = bd ist.

Nach dieser vorläufigen Erläuterung wird die Rolle, die der Pantograph an der Stikmaschine spielt, leicht begreiflich werden. Wirft man nämlich einen Blik auf Fig. 1, 2 und 3, so sieht man aus Fig. 1, daß die Seite hc mit einem Griffe B'', womit der Arbeiter das Instrument in Thätigkeit sezt, versehen ist. Fig. 2 zeigt das Profil der Winkel und der Charniere; und Fig. 3 den Stüzpunkt, um den sich das Instrument dreht, und den Befestigungspunkt, in Folge dessen er den Rahmen und den Zeug bei seiner Bewegung mit sich führt.

Zu noch größerer Genauigkeit und Festigkeit sind die Seiten des Pantographen solcher Maßen verbunden, daß sich die Mitte ihrer Dike genau in der senkrechten Fläche des Zeuges befindet; und daß die Achsen der Charniere auf dieser Fläche vollkommen senkrecht stehen; woraus denn folgt, daß alle Ortsveränderungen in dieser Fläche Statt finden. Dieses Resultat ist erreicht, indem auf dem oberen großen Querbalken D'' ein Kniestük d'' befestigt ist, welches einen gehörigen Vorsprung hat, und an welchem seinerseits wieder das Stük d' angebracht ist, womit das Ende der Seite bd durch ein Charniergelenk verbunden ist. Dieses Stük d' wird mit einem Bolzen auf d'' befestigt; es ist jedoch mit einem länglichen Loche versehen, und man schiebt es, bevor man die Schraubenmutter anzieht, so weit nach Vor- oder Rükwärts, bis sich der Stüzpunkt |12| genau in der Fläche des Zeuges befindet. Ist diese Bedingung erfüllt, so braucht man nur mehr den Rahmen an dem Winkel f des Parallelogrammes zu befestigen, was mittelst des Stükes F'' geschieht.

Es ist hienach klar, daß wenn der Arbeiter den Griff B'' erfaßt, und den Pantographen damit auf irgend eine Weise in Bewegung sezt, der Punkt f eine Figur beschreiben wird, welche der von c aus beschriebenen ähnlich, aber 6 Mal kleiner seyn wird. Und da sich der Punkt f nicht bewegen kann, ohne daß sich zugleich auch der Rahmen und Alles, was sich an diesem befindet, bewegt, so folgt hieraus: daß wenn der Rahmen überall in gehöriger Stellung erhalten und gezwungen wird, sich in derselben Fläche zu bewegen, jeder seiner Punkte und jeder der fest mit, ihm verbundenen Theile gleichfalls dieselbe Bahn durchlaufen wird, wie der Punkt f. Jeder Punkt des Zeuges beschreibt also in Folge der Bewegung des Pantographen dieselbe Figur, wie der Punkt f: und folglich auch eine Figur, die der von c aus beschriebenen ähnlich, aber 6 Mal kleiner ist; jedoch erscheint die Stikerei auf dem Zeuge in einer der Patrone entgegengesezten Stellung. Man braucht demnach dem Stiker, der den Griff B'' hält, nur eine Zeichnung, welche 6 Mal größer ist, als jene, die auf den Zeug gestikt werden soll, und ein Mittel an die Hand zu geben, welches ihn in Stand sezt, mit dem Punkte c genau und leicht sämmtlichen Umrissen der Zeichnung folgen zu können. Zu diesem lezteren Zweke nun wird an c, und senkrecht mit der Fläche des Parallelogrammes, ein kleiner spiziger Griffel C'' angebracht, und die Zeichnung auf einer senkrechten, der Fläche des Zeuges und des Parallelogrammes parallelen Tafel, die nur um so viel weiter zurük steht, als die Länge des Griffels c C'' beträgt, aufgezogen. Diese Tafel wird von der Eisenstange e' getragen, und diese ist selbst wieder auf einem gußeisernen Fußgestelle E', welches auch noch zu anderen, weiter unten zu beschreibenden Zweken bestimmt ist, befestigt.

Der Rahmen bildet mit seinen Walzen und mit dem Zeuge ein ziemlich schweres Ganzes; es ist daher nothwendig, daß derselbe so erleichtert werde, daß der Stiker die Spize des Pantographen ohne Anstrengung und ohne Gefahr von Unsicherheit auf der Tafel bewegen kann. Dieser Bedingung hat Hr. Heilmann auf folgende Weise entsprochen.

1) Eine Schnur e, Fig. 1, die an der Seite bc des Pantographen befestigt ist, läuft über eine Rolle, und trägt an ihrem anderen Ende ein Gewicht, welches der Arbeiter nach Belieben graduiren kann, und welches nicht nur dem Pantographen das Gleichgewicht hält, sondern auch den Rahmen etwas emporzuheben trachtet.

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2) Die obere Seite F' des Rahmens trägt zwei hervorragende Richtscheite, deren Profil man in E'' Fig. 3 sieht, und welche beide eine horizontal laufende Längenspalte haben, in der sich mit geringer Reibung der Zapfen e'' Fig. 1 und 3 schieben kann. Dieser Zapfen dient als Führer, womit der ganze obere Theil des Rahmens in seiner Fläche erhalten wird, indem die Zapfen e'' an dem großen Querbalken D'' befestigt sind. Die Länge der Spalte eines jeden dieser Richtscheite E'' muß, wie sich von selbst versteht, der Ausdehnung der seitlichen Bewegung, deren der Rahmen fähig ist, entsprechen.

3) Die untere Seite des Rahmens trägt zwei horizontale Stangen H, H, Fig. 1, von denen jede mit zwei, etwas nach Links gebogenen Brazen h, h befestigt ist. Jede dieser Stangen ist in die Kehle einer Rolle H' eingelassen, deren ovales Zapfenband, Fig. 4, mit zwei dreiekigen Schneiden h' h' auf den beiden Armen h'' ruht; und diese lezteren bilden das Ende eines gabelförmigen Hebels H'', den man in Fig. 2 im Profile sieht. Die beiden gleichen Hebel H'' müssen für einander solidarisch seyn, damit die beiden Seiten des Rahmens gleichmäßig emporgehoben werden. Aus diesem Grunde sind sie auch durch die Stange I', deren beide Enden von den gußeisernen Füßen I'' Fig. 2 getragen werden, mit einander verbunden. Ein Gegengewicht I, welches sich auf dem Schwanze der Hebel H'' schiebt, und welches der Linie der Stüzpunkte genähert oder davon entfernt werden kann, macht es möglich, daß man auf den Rahmen einen Druk von Unten nach Oben ausüben kann; welcher Druk, ohne die Beweglichkeit des Rahmens nach allen Richtungen zu hemmen, diesen Rahmen dennoch hindert, aus der primitiven Fläche, für die der Pantograph geregelt wurde, zu treten. Die Länge der Stangen H muß demnach der Ausdehnung der Seitenbewegung des Rahmens gleich seyn; und die Arme der Hebel H'' müssen so lang seyn, daß der Bogen, den sie den Schneiden h' des Zapfenbandes der Rolle beschreiben machen, bei der größten Bewegung, die der Rahmen von Oben nach Unten oder von Unten nach Oben machen kann, beinahe mit einer geraden Linie zusammenfällt.

4) endlich sind zwei auf gußeisernen Füßen ruhende Führer i, i, Fig. 1, mit senkrechten Spalten versehen, in die die untere Seite F' des Rahmens eingelassen bleibt.

3. Von der Einrichtung der Wagen.

Bevor wir zur Beschreibung des Baues und des Spieles der Zangen, in denen sich die Nadeln befinden, übergehen, wollen wir versuchen die Einrichtung und die Bewegung der beiden Wagen, die |14| diese Zangen und den ganzen dazu gehörigen Mechanismus führen, anschaulich und deutlich zu machen.

Von diesen beiden einander vollkommen gleichen Wagen, deren Theile wir daher auch mit gleichen Buchstaben bezeichnen wollen, befindet sich der eine auf der rechten und der andere auf der linken Seite des Rahmens. Jeder derselben bewegt sich auf einer Schienenbahn, welche aus zwei vollkommen geraden und horizontal gelegten Richtscheiten, von denen sich das eine an dem einen und das andere an dem entgegengesezten Ende der Maschine befindet, besteht. Das eine dieser Richtscheite sieht man in Fig. 2 bei K; ein Durchschnitt davon ist in Nr. 2, und ein Grundriß in Fig. 5 gegeben. Die beiden Vorsprünge k, k sind an zwei Tragbäume gebolzt, welche selbst wieder an die beiden senkrechten Pfosten A, C und A, B des Gestelles gebolzt sind; und von denen man die eine in Fig. 1 zur Linken, die andere aber parallel gegenüber an den Pfosten A' B' sieht. Der Wagen selbst besteht bloß aus einem langen hohlen Cylinder aus Gußeisen L, an dessen Enden sich zwei ausgekehlte und auf den Richtscheiten k laufende Rollen B' befinden. Leztere sind an dem Stüke l' aufgezogen, dessen beide Enden zum Behufe der Aufnahme der Achsen der Rollen B' gabelförmig gebildet sind. Das Stük l' selbst ist an den Fortsaz l gebolzt, welcher, wie Fig. 1 und 6 zeigen, mit dem Cylinder L aus einem Stüke gegossen ist.

Dieser Apparat, der eigentlich den Wagen bildet, befindet sich auf den Richtscheiten K in vollkommenem Gleichgewichte; und es erhellt daher, daß er sich dem Zeuge zum Behufe des Einstechens und Ausziehens der Nadeln mit größter Leichtigkeit nähern, oder auch sich davon entfernen kann. Damit jedoch zur Erzeugung dieser Wechselweisen Bewegungen des Wagens nicht ein eigenes Individuum erforderlich ist, hat Hr. Heilmann einen Mechanismus angebracht, mit welchem der den Pantographen dirigirende Arbeiter von seinem Plaze aus die Wagen leiten, und die Ausdehnung ihres Laufes sowohl, als deren Geschwindigkeit nach Belieben reguliren kann. Dieser Mechanismus ist, obwohl er auf den ersten Blik etwas complicirt erscheint, dennoch einfach, und dabei eben so dauerhaft als genau arbeitend. Wir wollen zu dessen Beschreibung übergehen.

Eine Rolle J, Fig. 2, ist an dem rechthandigen Pfosten A, B des Gestelles angebracht, und zwar mittelst der beiden Stüke J', J''. Eine ähnliche Rolle befindet sich an dem entsprechenden Pfosten A' B' des entgegengesezten Endes des Gestelles. In Fig. 1 ist nur leztere abgebildet, und erstere dafür weggelassen, damit das Rad m dadurch sichtbar wird. In der Höhe der Rollen J ist eine eiserne Achse M'', |15| Fig. 1, angebracht, die in Zapfenlagern, welche an den großen Pfosten A, C und A' C' befestigt sind, ruht. Diese Achse oder Welle führt an ihren Enden (aber innerhalb des Gestelles) zwei Zahnräder m, von denen das zur Linken in Fig. 1 sichtbar, das zur Rechten hingegen durch die Rolle J verdekt ist. Das linke Ende der Welle erstrekt sich aber auch noch über das Gestell hinaus, und trägt daselbst das Zahnrad M. Ueber die Rolle J und über das entsprechende Zahnrad m läuft eine Kette ohne Ende j, Fig. 2; und jener Theil dieser Kette, der den Umfang des Rades m zu durchlaufen hat, ist eine Vaucanson-Kette, während der andere, über den Umfang der Rolle J laufende Theil eine einfache Laufkette ist. Die beiden Enden dieser Kette sind das eine bei j' und das andere bei j'', Fig. 2, an einem Stüke m'' befestigt, welches von dem Ende des Bolzen m', Fig. 1, getragen wird, der selbst wieder in dem Stüke l des Endes der Welle L befestigt ist. Derselbe Bolzen ist auch noch mit einer unter dem Richtscheite K laufenden Rolle versehen.

Hieraus erhellt, daß wenn man die Welle M'' Fig. 1 oder das Rad M Fig. 2 nach der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung umtreibt, der Wagen gezwungen wird, sich dem Zeuge zu nähern; daß er sich hingegen davon entfernen wird, wenn man das Rad M in einer dem Pfeile entgegengesezten Richtung umtreibt.

Der Wagen zur Linken Fig. 2 ist genau auf dieselbe Weise eingerichtet, wie jener zur Rechten; auch sind alle Theile an demselben mit gleichen Buchstaben bezeichnet; nur ist das an dem Ende der Welle M'' befindliche Rad M hier mit M' bezeichnet, weil die übrigens ganz gleichen und auf ähnliche Weise aufgezogenen Räder M, M' dennoch von einander unterschieden werden müssen.

Während der eine der Wagen vorwärts gelaufen ist, um die Nadeln in den Zeug zu stechen, ist der andere schon zu deren Aufnahme bereit: d.h. er klemmt sie ein, zieht sie aus, und macht seinen Lauf, um, indem er sich davon entfernt, den Nähling zu verlängern und den Punkt festzuziehen, und um dann wieder zurükzukehren und nun seinerseits die Nadeln einzustechen. Während dieser lezteren Bewegung bleibt der erste Wagen an Ort und Stelle, um den zweiten zu erwarten; und auf diese Weise bewegen sich beide Wagen allmählich hin und her, ohne sich je zugleich und mit einem Male zu bewegen. Hr. Heilmann hat zu diesem Behufe an dem an den beiden Pfosten AC und AD des Gestelles befestigten Stüke O einen Kniehebel non' n'', der sich um o bewegen läßt, angebracht, von welchem Folgendes zu bemerken ist. Das Knie n führt ein Zahnrad O', und das Ende n'' ein Zahnrad O''. Die vier Räder |16| M, M', O' und O'' haben eine gleiche Verzahnung und gleiche Durchmesser; und die Räder O und O'' sind gegenseitig solcher Maßen befestigt, daß man nur die Kurbel N Fig. 1 und 2 umzudrehen braucht, um das Rad O'', und folglich auch das Rad O' umzudrehen. Wenn der Hebel no senkrecht steht, so berührt das Rad O' weder das Rad M, noch das Rad M'; so wie sich derselbe hingegen auf die eine oder die andere Seite neigt, greift das Rad O' allmählich in das Rad M oder in das Rad M'.

Nimmt man nun die Theile der Maschine so wie man sie in Fig. 2 ersieht, so erhellt offenbar, daß wenn man die Kurbel N in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung umdreht, das Rad M sich gleichfalls in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung umdrehen muß; während sich der Wagen zur Rechten bis zu dem Aufhälter K' Fig. 5 nähert, und durch diesen Aufhälter verhindert wird mit seinen Zangen den Zeug zu berühren. Ist dieß geschehen, so genügt es den Hebel no nach entgegengesezter Richtung zu neigen, um zu bewirken, daß das Zahnrad O' in das Rad M' eingreift; und dreht man dann die Kurbel N in der eben beschriebenen Richtung, so wird sich das Rad M' nach derselben Richtung wie das Rad M umdrehen, wo dann der Wagen zur Linken mit einer Geschwindigkeit, welche ganz und gar von der auf der Kurbel ruhenden Hand abhängt, bis zur gehörigen Gränze entfernt wird. Das Zurükführen des Wagens geschieht, indem man die Kurbel nach der entgegengesezten Richtung umtreibt; und die einfache Bewegung des Hebels no genügt, um abwechselnd auf den Wagen zur Linken oder zur Rechten zu wirken. Da der Arbeiter jedoch die eine Hand an dem Pantographen, und die andere an der Kurbel befestigt hat, so kann er nur mit seinen Füßen auf den Hebel no wirken. Deßhalb, und da der Arbeiter überdieß auch noch mehreren anderen Verrichtungen vorstehen muß, hat Hr. Heilmann vor dem Stiker zwei Tretschämel angebracht, mit deren Hülfe er mit den Füßen mehrere Operationen vollbringt, die beinahe eben so zart sind, wie jene, die er mit der Hand ausführt. Hier wollen wir jedoch diese Tretschämel nur in so fern in Betrachtung ziehen, als sie zur Bewegung des Hebels no nöthig sind.

Die Tretschämel, die man in Fig. 1 und 2 bei P ersieht, drehen sich um die Welle p, und sind mit Schnüren p' versehen, die sich in entgegengesezter Richtung auf die Rollen P' rollen. Diese Rollen sind an einer beweglichen. Welle P'' befestigt, und leztere ruht einerseits in dem Tragpfosten E', andererseits hingegen in dem Stüke K', welches an den beiden großen Pfosten des Gestelles AC und AD befestigt ist. Die Welle P'' führt an ihrem einen Ende auch ein Stük, welches man in Nr. 3 von Vorne und im Profile |17| abgebildet sieht. Dieses Stük ist an einem Theile seines Umfanges verzahnt; wozu diese Verzahnung dient, wird später erhellen, da wir es hier nur mit dem ungezähnten Theile zu thun haben; man sieht aber ferner, daß dasselbe auch mit einem Zapfen versehen ist, der In das gabelförmige Ende des Hebels no eingesezt ist. Wenn daher der Tretschämel P, der in Fig. 1 emporgehoben ist, niedergedrükt wird, so wird sich der obere Theil der Welle P'' von Links nach Rechts drehen, und der Hebel no sich neigen, um das Rad O' in das Rad M' eingreifen zu machen; zugleich wird sich aber auch der früher gesenkt gewesene Schämel erheben, indem seine Schnur gezwungen wird, sich um so viel auf ihre Rolle aufzuwinden, als sich die andere Schnur von der ihrigen abwindet. Auf diese Weise ist mithin der Apparat immer bereit, wenn es nöthig ist, nach der entgegengesezten Richtung zu wirken.

4. Von dem Baue der Zangen.

Die Welle L', welche man in Fig. 1 und 2 ersieht, ist in Entfernungen von einem halben zu einem halben Meter mit Fortsäzen qq, die aus einem Stüke mit ihr gegossen sind, versehen. An diese Fortsäze, die man in Fig. 6 in etwas größerem Maaßstabe erblikt, werden mit zwei Bolzen die gebogenen Arme Q, welche den ganzen Zangenmechanismus zu tragen haben, befestigt. Fig. 6 zeigt bloß einen Theil dieser Arme; da sie jedoch unter der Welle L' eben so eingerichtet sind, wie über ihr, so reicht dieser Theil mit den in Fig. 1 und 2 gegebenen Abbildungen vollkommen hin, um einen vollständigen Begriff davon zu geben. Ein eisernes Richtscheit, welches ein vollkommen gerades dreiekiges Prisma bildet, und welches man in Fig. 6 und 7 bei S im Durchschnitte sieht, erstrekt sich, wie Fig. 1 zeigt, von dem einen zum anderen je zweier Arme Q, Q, und ist an jedem dieser lezteren mittelst eines Oehres s' Fig. 6 und 7 befestigt. Durch dieses Oehr geht ein Zapfen, der durch die ganze Dike des Armes dringt; in dem Oehre ist jedoch anstatt eines einfachen Loches eine Spalte angebracht, so daß man dasselbe vor- oder rükwärts schieben kann. Es ist daher ein Leichtes die drei Richtscheite S, die sich in den drei Zwischenräumen zwischen den Armen Q befinden müssen, hinter einander in eine vollkommen gerade Linie zu stellen; und da ein jedes dieser Richtscheite etwas weniges über seine Oehren hinausragt, so scheinen sie alle drei zusammen bei dieser Anordnung gleichsam nur ein einziges, von dem einen zum anderen Ende des Wagens laufendes, dreiekiges Prisma zu bilden. Dieses Prisma nun ist dazu bestimmt, sämmtliche in einer Reihe befindliche Zangen zu tragen.

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Fig. 8, 9, 10 und 11 zeigen die Details, aus denen die Zangen bestehen. Man sieht in Fig. 8 die untere Wange T an Ort und Stelle und auf dem prismatischen Richtscheite angebracht; und hieraus erhellt deutlich, daß sich an ihr folgende Theile befinden: 1) Unten und etwas nach Links eine Schraube t, womit sie auf dem prismatischen Richtscheite, dessen Form sie an ihrem unteren Theile hat, befestigt wird. 2) Ganz nach Links eine Feder t', welche zum Emporheben des Schwanzes der oberen Wange V dient, damit sie zum Behufe des Schließens der Zange auf die untere Wange herabgedrükt wird. 3) Oben und gegen die Mitte hin zwei kleine, abgerundete, durchlöcherte Ohren, die so weit von einander entfernt sind, als die obere Wange in der Dike mißt, und welche zur Aufnahme des entsprechenden an dieser oberen Wange befindlichen Ohres v bestimmt sind. 4) Etwas nach Rechts von diesen Ohren einen sehr kleinen senkrechten Vorsprung t'', der die Nadel aufhält, wenn diese aus irgend einer Veranlassung zu weit nach Vorwärts streben sollte. 5) endlich, ganz nach Rechts eine dünne Platte T'', in der sich ein kegelförmiges, nach Außen weiteres Loch befindet, und die man in Fig. 11 von Vorne abgebildet sieht. Die obere Wange V ist zwar in Fig. 8 gleichfalls dargestellt; allein sie wurde, um ihre Form um so deutlicher zu zeigen, etwas über ihrer eigentlichen Stellung angebracht. Man braucht daher nur die obere Wange an ihren Plaz zu bringen, und durch die drei Oehrchen einen Stift zu steken, um die Zange in ihrer Vollkommenheit herzustellen. Eben so ersieht man, daß die Zange von Natur aus in Folge der Wirkung der Feder t' geschlossen ist, und auch nicht geöffnet werden kann; ausgenommen es wird von Oben nach Unten auf den Schwanz der oberen Wange V ein Druk ausgeübt, der die Elasticität der Feder t' zu überwinden im Stande ist.

Fig. 9 zeigt die Zange von Unten; es erhellt hieraus die Breite der Wangen sowohl, als jene der Federn. Fig. 10 gibt eine Ansicht der Zange von dem Ende her, an welchem sich die Platte T' befindet. Fig. 12 zeigt eine Nadel V' in natürlicher Größe. Das Oehr befindet sich in ihrer Mitte, und in dieses Oehr wird der Faden auf gewöhnliche Weise eingefädelt: nur wird er nicht doppelt genommen. Man begnügt sich nämlich damit, die Fasern des kleinen Endes in jene des großen in der Nahe der Nadel zu vermengen, und sie zwischen den Fingern zu rollen, damit sie fester an einander halten, und damit sie leichter durch das Loch gehen, welches mit der Nadel in den Zeug gestochen worden.

Wenn eine Zange geöffnet und die Hälfte einer Nadel durch die in der Platte T' befindliche Oeffnung eingesenkt worden ist, so liegt |19| die Nadel daselbst in einem winkeligen Falze oder in einer Rinne, deren Tiefe geringer ist, als die Dike der Nadel. Wird daher die Zange geschlossen, so zwängt deren obere Wange die Nadel solcher Maßen ein, daß sie vollkommen festgehalten wird, obschon sie nur an drei Stellen ihres Umfanges erfaßt ist.

Angenommen nun, es seyen sämmtliche Zangen in gehörigen Entfernungen von einander aufgezogen, und auf dem prismatischen Richtscheite S so befestigt, daß sie die obere Reihe des rechten Wagens bilden, so wollen wir nun sehen, mit welcher Art von Mechanismus der Stiker die ganze Reihe von Zangen mit einem Male und in dem Augenblike zu öffnen im Stande ist, in welchem sie, nachdem sie durch den Zeug gedrungen, von den Zangen des entgegengesezten Wagens erfaßt werden sollen.

Es ist zu diesem Zweke eine halbflache eiserne Welle U angebracht, die sich um sich selbst dreht, und sich von einem Ende des Wagens zum anderen erstrekt, wie Fig. 1 zeigt. Man sieht diese Welle in Fig. 13 einzeln für sich im Durchschnitte. Diese Welle wird nun von einer Art von Gabeln u Fig. 6, welche an die Enden der Arme Q gebolzt sind, getragen; sie wird daselbst von einem Zapfen u' festgehalten, und ist auch an jenen Stellen, womit sie in den Gabeln ruht, vollkommen rund. Die Gabeln sind in einer solchen Höhe angebracht, daß wenn der abgeplattete Theil der Welle nach Unten gedreht wird, dieser die Schwänze aller oberen Wangen V wohl berührt, allein keinen Druk darauf ausübt, so daß die Zangen hiemit geschlossen bleiben. So wie hingegen die Welle etwas um sich selbst gedreht wird, drükt sie auf die Schwänze der Zangen, so daß diese durch Ueberwindung der Elasticität der Federn t' geöffnet werden.

Der Stiker muß daher Mittel an der Hand haben, womit er die Welle U zur gehörigen Zeit umdrehen kann: sey es um die Zangen zu öffnen, oder um dieselben zu schließen; denn sie schließen sich in Folge der Kraft der Federn t' von selbst, sobald der halbflache Theil der Welle nach Unten gedreht worden. Zu diesem Behufe hat Hr. Heilmann an den beiden Enden der Welle U zwei gezähnte Sectoren xx, die man in Fig. 2 von Vorne sieht, angebracht. Jeder dieser Sectoren greift nämlich ohne Unterlaß in ein senkrechtes Richtscheit X, Fig. 1 und 2, welches an dem Arme Q, an dem es durch Bänder festgehalten ist, hin und her gleiten kann. Das Richtscheit X ist an seinem unteren Ende mit einem horizontalen, gegen seine Fläche senkrecht gestellten Zapfen x' versehen; und mittelst dieser Zapfen wird die Bewegung an das Richtscheit X, an |20| den Sector x, und folglich auch an die Welle U fortgepflanzt: je nachdem die Zangen geöffnet oder geschlossen werden sollen.

Um zu zeigen, auf welche Art und Weise der Arbeiter diese Operation mit seinen Füßen vollbringt, müssen wir jedoch wieder zu dem Tretschämelsysteme P, welches in Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, zurükkehren. Wie bereits erwähnt, trägt die Welle P'', die durch diese Tretschämel in Bewegung gesezt wird, an ihrem rechten Ende ein Stük p'', welches dazu bestimmt ist, den Hebel no in Thätigkeit zu sezen. Dieses Stük, welches man in Nr. 3 von Vorne abgebildet sieht, ist an 2/3 seines Umfanges gezähnt, und vertritt die Stelle eines Getriebes. Es greift nämlich mit seinem gezähnten Theile in einen gezähnten Sector r, welcher an dem Ende der Welle R aufgezogen ist; leztere dreht sich um sich selbst, und ruht in den Zapfenlagern r' r', die in der Mitte der horizontalen und unteren Querbalken des Gestelles befestigt sind. An dieser Welle R sind aber auch zwei im Kreuze gestellte Arme ZZ, deren Enden z, z' gabelförmig gebildet sind, angebracht. Die beiden mit z' (Fig. 2) bezeichneten Gabeln entsprechen dem linken, die mit z bezeichneten hingegen dem rechten Wagen. Sie sind zur Aufnahme der Zapfen x' der gezähnten Richtscheite X bestimmt, wonach wohl das Spiel derselben deutlich genug erhellt. Gesezt nämlich die Theile befinden sich in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung, und der Stiker führe, indem er die Kurbel N nach der Richtung des Pfeiles dreht, den rechten Wagen zurük, so gelangen, indem der Wagen zurükkehrt, die Zapfen x' in die Gabeln z', die hervorragende Hälfte der Nadeln dringt in den Zeug ein und folglich auch in die Zangen des linken Wagens, welche zu deren Aufnahme offen stehen. Es müssen daher nunmehr die linken Zangen, welche die Nadeln erfassen sollen, geschlossen, und die rechten, die sie auszulassen haben, geöffnet werden; und dieß bewirkt der Arbeiter durch einen einzigen Tritt mit seinem Fuße. Er tritt nämlich auf den emporgehobenen Tretschämel, um dessen Schnur anzuziehen, und pflanzt die kreisende Bewegung, die hiedurch in der entsprechenden Rolle hervorgebracht wird, an die Welle P'', an das Getrieb p'', an den Sector r, an die Welle R, und zugleich an die beiden Arme Z, Z fort. Die gabelförmigen Enden z, z dieser Arme steigen hiedurch empor, und führen bei dieser aufsteigenden Bewegung die Zapfen x' mit sich; woraus denn folgt, daß die Zahnstangen-Richtscheite X, indem sie sich in ihren Falzen schieben, emporsteigen, und sowohl die Sectoren x als die halbflache Welle U umdrehen, welche leztere bei dieser Umdrehung einen Druk auf die Schwänze sämmtlicher oberer Wangen V ausübt, und hiedurch alle Zangen augenbliklich öffnet. In Folge derselben Bewegung |21| der Arme Z, Z sinken aber deren linke Enden, an denen sich die Gabeln z' z' befinden, herab, und führen dabei die Zapfen der linken Zahnstangen-Richtscheite X mit sich, wodurch die entsprechenden Sectoren und die halbflache Welle, an denen sie aufgezogen sind, so bewegt werden, daß der abgeplattete Theil dieser Welle auf die Schwänze der oberen Wangen V zu liegen kommt, und daß folglich sämmtliche Zangen dieser Seite durch die Wirkung der Federn t' geschlossen werden. Auf solche Weise schließt der Stiker mit einem Tritte die linken Zangen, während er zugleich jene der rechten Seite öffnet; und diese lezteren bleiben dann so lange geöffnet, bis sie nach der Rükkehr des linken Wagens dessen Nadeln aufzunehmen haben. Dieselbe Bewegung des Tretschämels, welche diese doppelte Wirkung hervorbrachte, veränderte zugleich auch die Stellung des Hebels no Fig. 2, und brachte das Rad O' mit dem Rade M' in Verbindung, so daß der Arbeiter nur mehr die Kurbel N umzudrehen braucht, um den linken Wagen, der die Nadeln auszieht, und die Fäden festzieht, in Bewegung zu sezen.

Die Fäden spannen sich in dem Maaße, als sich der Wagen entfernt; da jedoch bei dieser Spannung keine Elasticität Statt findet, so könnten hieraus mancherlei Unannehmlichkeiten erwachsen. Diesen hat Hr. Heilmann dadurch vorgebaut, daß er an den Wagen einen Mechanismus anbrachte, womit sämmtliche Fäden zu gleicher Zeit den Druk eines nach Belieben regulirbaren Gewichtes erleiden. Dieser Mechanismus ist das Einzige, was uns noch zu beschreiben übrig bleibt.

Man sieht in Fig. 1 etwas unter dem prismatischen Richtscheite, welches die Zangen trägt, eine Welle Y, die von einem Ende des Wagens zum anderen läuft, und sogar an beiden Enden etwas darüber hinausragt. Diese Welle ruht auf den Stüken y, welche an den Armen Q befestigt sind, und kann sich in denselben umdrehen. An dem linken Ende dieser Welle befinden sich zwei Stäbchen y' und w, an dem rechten Ende hingegen nur ein einziges y' und ein Gegengewicht y'', welches man in Fig. 2 sieht. Die Enden dieser beiden Stäbchen y' sind durch einen etwas diken und vollkommen geraden Eisendraht mit einander verbunden. Wenn sich der Wagen dem Zeuge nähert, und bevor ihn noch der Eisendraht berühren kann, begegnet das Stäbchen w, dessen Richtung man aus Fig. 2 ersieht, dem Zapfen w' Fig. 1, der sich gegen dasselbe stemmt, und es immer mehr und mehr emporhebt. Zugleich werden aber auch die Stäbchen y', y' und der Eisendraht emporgehoben, so daß sie in die in Fig. 7 angedeutete Stellung gelangen. Wenn sich der Wagen hingegen von dieser Stellung ausgehend von dem Zeuge entfernt, so |22| gleitet das Stäbchen w über den Zapfen w' hinab, um bis auf eine gewisse Entfernung zu entweichen; wo dann das Gegengewicht y'' die Stäbchen y' herabfallen macht, und den Eisendraht, der sie mit einander verbindet, auf sämmtliche Fäden der Nadeln herabdrükt: so daß das ganze System in die aus Fig. 2 und 6 ersichtliche Stellung gelangt.

Wir haben bei der ganzen hier gegebenen Beschreibung der größeren Einfachheit und Deutlichkeit wegen nur die obere Zangen- und Nadelreihe in Betracht gezogen; wirft man jedoch einen Blik auf Fig. 1 und 2, so bemerkt man sowohl an dem rechten, als an dem linken Wagen auch noch eine untere Zangen- und Nadelreihe, welche genau so wie die obere an dem unteren Ende der Arme Q aufgezogen ist. Der Mechanismus, welcher zum Oeffnen und Schließen dieser Zangen dient, ist gleichfalls vollkommen derselbe, und arbeitet, wie man aus Fig. 2 ersieht, gleichzeitig, indem auch für diese Reihe eine halbflache Welle, ein gezähnter Sector und eine entsprechende Zahnstange an den verschiebbaren Richtscheiten X, X vorhanden ist. Der Druk auf die Fäden wird hier ganz auf dieselbe Weise ausgeübt, wie oben durch den mit Y, y, y', w und w' bezeichneten Mechanismus.

Bemerkungen über das Spiel der Maschine.

Die Größe der Muster, die eine Maschine dieser Art stiken kann, ist nicht bloß durch die Ausdehnung der Bewegungen, die man dem Rahmen, der den Zeug trägt, geben kann, sondern auch durch die Zahl der Nadeln, welche man arbeiten lassen kann, beschränkt. Denn da alle Nadeln dasselbe Muster, und zwar in einer und derselben horizontalen Linie stiken, so erhellt offenbar, daß deren Entfernung von einander etwas größer seyn muß, als die Breite des Musters; indem sonst durch die Bewegung des Rahmens ein Stük jenes Zeuges, der bereits von einer Nadel gestikt worden ist, vor eine andere Nadel geführt würde, so daß die Stikereien zweier Nadeln über einander kämen.

Wollte man daher mit 130 Nadeln arbeiten, von denen sich 65 oben und 65 unten befänden, und sollte dabei jedes Muster zwei Decimeter horizontale Breite haben, so müßten die Nadeln über zwei Decimeter von einander entfernt seyn, so daß die ganze Maschine in diesem Falle über 13 Meter lang seyn müßte. Da es aber der ganze Mechanismus nicht zuläßt, daß man der Maschine eine so bedeutende Länge gibt; und da man bisher bei einer Länge von 2 1/2 Meter stehen blieb, so müssen, wenn man in einem solchen Raume mit 130 Nadeln, wovon die Hälfte oben, und die andere |23| Hälfte unten angebracht wäre, arbeiten will, die Nadeln in Entfernungen von beiläufig 4 Centimeter von einander angebracht werden: indem die Stikmuster höchstens eine solche Breite haben können. Wollte man breitere Muster, so müßte die Zahl der Nadeln vermindert und deren Entfernung von einander vergrößert werden; so müßte deren Zahl z.B. um die Hälfte vermindert werden, wenn die Breite der Stikmuster bis auf 8 Centimeter erhöht werden sollte.

Bei einer solchen Verminderung der Zahl der Nadeln nehmen jedoch auch die Vortheile ab, welche die Maschine gewährt; denn der Arbeiter braucht zur Leitung eines Wagens mit 50 Nadeln eben so viele Zeit wie zur Leitung eines Wagens mit 130 Nadeln. Wenn jedoch auch die Maschine leider in Hinsicht auf die Breite der stikbaren Muster etwas beschränkt ist, so unterliegt sie doch in Hinsicht der Länge oder der Höhe keiner solchen Beschränkung. Man kann z.B. in ihr 150 Bänder von jeder beliebigen Länge auf ein Mal stiken; denn man braucht diese Bänder nur auf die beiden Walzen aufzurollen und zuerst die ganze Höhe, die die senkrechte Bewegung des Rahmens zuläßt, zu stiken; worauf dann der Stiker den Punkt, bei welchem er stehen blieb, auf der Tafel bezeichnet, die Maschine einen Augenblik anhält, den gestikten Theil auf eine der beiden Walzen aufrollt, und dafür einen neuen Theil Bandstreifen den Nadeln gegenüber bringt. Wenn dieß geschehen ist, führt der Stiker die Spize des Pantographen empor oder herab, je nachdem er oben oder unten geendet hat; und eben so schafft er die Zeichnung, die er auf der Tafel verfolgt, empor oder herab, wo er dann bei einiger Gewandtheit sein Merkzeichen bald wieder auffinden wird, so daß er in der Arbeit fortfahren kann.

Es versteht sich, daß der Stiker mit dem Pantographen nicht die auf der Tafel befindliche Zeichnung zu verfolgen hat; sondern daß er die Spize dieses Instrumentes auf jenem Punkte der Zeichnung, durch welchen die Nadel zu gehen hat, anhalten, diese dann ausziehen, und das Instrument neuerdings wieder an jenem Punkte anhalten muß, an welchem die Nadel auf die andere Seite zurükgestochen wird, u.s.f. Um dieses Ablesen zu erleichtern, besteht die auf der Tafel angebrachte Zeichnung aus geraden Linien, an deren Enden sich die Einstich- und Rükstichpunkte befinden: so daß der Stiker beständig die gebrochenen Linien, denen er mit der Spize des Pantographen folgen muß, vor Augen hat. Sollte er diese Bahn einen Augenblik verlassen, ohne daß er den Punkt, bis zu welchem er gelangt, mit einem Zeichen versehen hätte, so müßte er auf die bereits vollendete Arbeit sehen, und durch Vergleichung den Punkt |24| zu erforschen suchen, von welchem aus er seine Arbeit fortzusezen hat, damit weder Lüken, noch Wiederholungen entstehen.

Wir haben schon im Polytechnischen Journale Band XXXIV. S. 441 und Band L. S. 141 kurze Notizen über die so höchst interessante Maschine des Hrn. Heilmann mitgetheilt, und glauben, selbst wenn bereits in Sachsen, der Schweiz, Frankreich und England mehrere derselben in ausgedehnte Anwendung gekommen, dennoch durch Mittheilung einer ausführlichen Beschreibung dieses mechanischen Kunstwerkes der großen Mehrzahl unserer Leser einen angenehmen Dienst zu erweisen.

A. d. R.

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