Titel: Caiman-Duverger's neue Pferdegebisse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 59, Nr. XXV./Miszelle 10 (S. 155)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj059/mi059025_10

Caiman-Duverger's neue Pferdegebisse.

Hr. Caiman-Duverger, schreibt das Mémorial encyclopédique, hat ein neues Pferdegebiß, Lycos genannt, erfunden, an welchem sich weder Bakenstüke, noch Hauptgestell, noch Stirnband, noch Kehlriemen, noch Nasenband, noch Kinnkette befinden. Es besteht aus einem einzigen Metallstüke, welches ohne irgend eine Art von Zaum lediglich durch die untere und seitliche Zunahme der Ganasse im Maule des Pferdes gehalten wird. Die Mundstüke berühren die Kinnladen nur wenn die Zügel angezogen werden; dann können aber weder die Zunge, noch die Lippen dazwischen gebracht werden. Das neue Gebiß ist weicher als die Trense und kräftiger als die Stange; es eignet sich für alle Pferde, und vereint die Vorzüge von beinahe allen Arten von Zäumen in sich. Seine Befestigung geschieht mit einer Schraube, und auf keine Weise kann es aus dem Maule herausgestoßen werden. Das Pferd kann damit fressen, saufen und schlafen, ohne daß sich seine Kinnladen dabei entzündeten oder unempfindlich würden. Mehrere Bereiter in Paris haben dasselbe nach angestellten günstig ausgefallenen Versuchen bereits angenommen.

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