Titel: Nasses Grummet für den Winter aufzubewahren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 59, Nr. LXVI./Miszelle 10 (S. 398)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj059/mi059066_10

Nasses Grummet für den Winter aufzubewahren.

Es geschieht nicht selten, daß man das Grummet im Spätherbste wegen herrschender Nässe nicht gehörig troken in die Scheune bringen kann, und daß man also Gefahr läuft das kostbare Futter zu verlieren oder seine Speicher durch nasses Heu in Brand zu steken. Das beste Aushülfsmittel, welches man unter solchen Umständen wählen kann, und welches, obschon sehr alt, doch noch nicht hinreichend bekannt ist, ist folgendes: Man lege auf den Boden der Scheune eine dünne Schichte Haferstroh, hierauf eine Schichte des feuchten Grummets, dann wieder eine Schichte Stroh u.s.f., bis der Vorrath aufgespeichert ist. Nach 6 Wochen oder 2 Monaten wird man das Grummet vollkommen getroknet und ohne Zeichen eingetretener Gährung finden. Dasselbe Verfahren eignet sich auch für feuchten Klee und andere Futterkräuter, die man nicht gehörig zu troknen im Stande ist. Nach einigen Oekonomen ist es gut, wenn man hiebei ein wenig Salz, auf die einzelnen Schichten streut. (Aus dem Journal des des connaissances usuelles. November 1835, S. 207.)

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