Titel: Ueber die Benuzung von Pfeifenthon anstatt Seife.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 61, Nr. XIV./Miszelle 15 (S. 77–78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj061/mi061014_15
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Ueber die Benuzung von Pfeifenthon anstatt Seife.

Ein Correspondent einer Zeitschrift von Dundee schreibt Folgendes: „Ich habe, nachdem ich mehrere Versuche angestellt, gefunden, daß wenn man unter das zum Waschen von Leinenzeug bestimmte Wasser etwas Pfeifenthon gibt, der Leinenzeug so weiß wird, als wenn er von der Bleiche käme; und daß hiebei, wie schmuzig die Wäsche auch seyn mag, die Hälfte der Arbeit und wenigstens der vierte Theil an Seife erspart wird. Ich rühre den Pfeifenthon unter das zum Waschen bestimmte warme Wasser, oder ich reibe den Thon zugleich mit der Seife in die schmuzige Wäsche, und wiederhole dieß so oft, bis die Wäsche vollkommen rein geworden ist. Alle, die dieses Verfahren noch wiederholten, waren mit mir über dessen Vorzüge einverstanden; der Vortheil, den die Anwendung des Thones gewährt, scheint mir darin zu liegen, daß hiedurch selbst das härteste Wasser zu einem vollkommen weichen gemacht wird.“ (Mechanics' Magazine, No. 665.)

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