Titel: Ueber das Schmelzen von Platin
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 61, Nr. XIV./Miszelle 9 (S. 75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj061/mi061014_9

Ueber das Schmelzen von Platin

machte Hr. Maugham am 12. Mai 1835 der Society of arts eine Mittheilung, aus welcher das Magazine of Popular Science in No. III. S. 208, Folgendes entnimmt. „Wenn man Platin mit der Sauerstoff-Wasserstoff-Flamme auf Kohle schmilzt, so wird es brüchig, indem es wahrscheinlich in ein Carburet verwandelt wird. Als die beste Unterlage zeigte sich mir ein feuerfester Thon, wie jener von Stourbridge. Am zwekmäßigsten fand ich es, wenn man größere Platinklumpen erzeugen will, der auf der Oberfläche geschmolzenen Masse kleine Stükchen ungeschmolzenen Metalles beizusezen, die dann zusammenschweißen. Vor dem Auswalzen oder bevor man das Platin zu einem anderen Zweke verwendet, muß man jene Theile, die zunächst an dem Thone lagen, entfernen, indem sich diese mit etwas Kiesel verbanden und daher nicht wohl zu weiterer Verarbeitung taugen. Wenn man hinreichend geräumige Gasometer zu Gebot hat, und wenn man die Mündung, durch welche die Gase ausströmen, hinlänglich erweitert, lassen sich nach diesem Verfahren gewiß Platinmassen von beliebiger Schwere erzeugen. Ich selbst verschaffte mir auf diese Weise aus Körnern einen Klumpen von einem halben Pfunde im Gewichte.“

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