Titel: Ueber Gasbeleuchtung im Kleinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 61, Nr. LXVII./Miszelle 12 (S. 317–318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj061/mi061067_12

Ueber Gasbeleuchtung im Kleinen.

Man verfertigt in Paris bereits seit dem Jahre 1828 Apparate zur Erzeugung von Leuchtgas mittelst Zersezung des Oehles; und in den meisten Anstalten, in welchen man dieses System befolgt, scheint man dasselbe Verfahren eingeschlagen zu haben, dessen man sich früher in Edinburgh bediente. Gegenwärtig verfertigt |318| aber ein Kupferschmied in Rouen kleine Apparate, mit welchen das zur Beleuchtung einzelner Häuser bestimmte Gas durch die Wärme erzeugt werden soll, die an den Kochöfen gewöhnlich verloren geht. Die Steinkohle befindet sich in zwei kleinen gußeisernen Cylindern, welche zu beiden Seiten des Heerdes angebracht sind. Der übrige Apparat besteht aus drei kupfernen Fässern, worin das Gas gereinigt wird, und aus einem Gasometer, der groß genug ist, um so viel Gas zu fassen, als zur sechsstündigen Speisung von 40 bis 42 Lampenschnäbeln erforderlich ist. (Hermes, No. 1.)

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