Titel: Ueber die Goldgewinnung in verschiedenen Gegenden
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 61, Nr. LXVII./Miszelle 15 (S. 318–319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj061/mi061067_15

Ueber die Goldgewinnung in verschiedenen Gegenden

enthält der Hermes in seiner loten Nummer folgende Daten. „Im Jahre 1824 wurde in den Vereinigten Staaten nur für 5000 Dollars Gold zur Münze gebracht; im Jahre 1835 hingegen betrug die Summe des dem Erdkörper abgewonnenen und vermünzten Goldes bereits 868,000 Dollars und gegenwärtig ist sie auf 900,000 Dollars gestiegen. Süd-Carolina, Georgien, Alabama und Tennessee sind die Staaten, in welchen auf Gold gebaut wird; der Gewinn, den man aus den Goldgruben zieht, wird auf das Doppelte obiger Summe angeschlagen, da bei weitem nicht alles Gold zur Münze gebracht wird. – Der Ertrag der russischen Goldwerke ist nach Hrn. von Teploff 2 1/2 Mal größer, als jener |319| der Vereinigten Staaten) er belief sich im Jahre 1834 auf 6626 Kilogr. und betrug 2/3, des gesammten in Europa gewonnenen Goldes. – Hr. Crawfurd versichert, daß die Küsten von Afrika doppelt so viel Gold liefern, als die Goldwerke von Rußland, Ungarn und Siebenbürgen zusammengenommen, und daß auf dem ostindischen Archipel beiläufig der dritte Theil hievon erbeutet wird. – Ueber Südamerika hat man seit Humboldt keine genauen Aufschlüsse mehr erhalten; damals lieferte Columbien 1/3, Brasilien etwas weniger als 1/3, Peru und Mexico den Ueberrest des in jenen Ländern ausgewühlten Goldes.

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