Titel: Ueber das Poliren von Elfenbein, Bein, Horn, Schildpatt und Gagath.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 61, Nr. LXVII./Miszelle 19 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj061/mi061067_19

Ueber das Poliren von Elfenbein, Bein, Horn, Schildpatt und Gagath.

Die erste Politur gibt man den aus der Drehebank kommenden Gegenständen aus Elfenbein und Bein am besten mit Kreiden – oder Ziegelpulver oder mit sehr feinem Sande, den man mit Wasser befeuchtet auf einem Tuche anwendet. Man kann auch Schmirgel oder Spanischweiß mit Wasser vermengt mit Leder oder mit einem Tuche zum Abreiben nehmen. Nach dem Poliren reinigt man die Gegenstände mit Wasser oder mit Elfenbeinspänen. Den lezten Glanz gibt man ihnen mit einem Tuche, worauf sich etwas Talg oder Leinöhl befindet. Hat der Gegenstand Figuren, so nimmt man statt des Tuches eine Bürste. Horn, Schildpatt und Gagath erhält die erste Politur auf dieselbe Weise; nach dieser wendet man aber Trippel und Oehl, dann trokenen Moderstein (pierre pourrie) und zulezt den Ballen der Hand an. (Journal des connaissances usuelles. Junius 1836, S. 276.)

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