Titel: Clinton's Anwurf zur Nachahmung von Marmor.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1836, Band 61, Nr. LXVII./Miszelle 21 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj061/mi061067_21

Clinton's Anwurf zur Nachahmung von Marmor.

Das Patent, welches Hr. Charles Clinton in New-York auf eine sogenannte künstliche Steinmasse nahm, wird im Franklin Journal folgender Maßen beschrieben. Man brennt Kalkstein, bis er beinahe zu 2/6 in Aezkalk verwandelt worden ist. Auf 4 Bushels von diesem sezt man, nachdem er erkaltet, 4 Pfd. Perlasche und 3 Pfd. Alaun zu, worauf man das Ganze fein mahlt und in offenen Fässern sieben läßt, bis der Kalk vollkommen gelöscht ist. In diesem Zustande vermengt man dann die Masse mit der nöthigen Quantität Wasser, um sie auf die Wände der Gemächer auftragen zu können. Sie nimmt durch Abreiben das Aussehen von polirtem Marmor an; und kann, wenn man will, auch mannigfach gefärbt werden. Man kann auch Säulen u. dergl. aus Cement verfertigen, und diese mit der beschriebenen Masse überziehen und poliren, wo sie dann ächten Marmorsäulen tauschend ähnlich seyn werden. Um die Masse als äußeren Anwurf für Gebäude verwenden zu können, soll man ihr Sand zusezen. (Mechanics' Magazine, No. 671.)

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