Titel: Verbesserung in der Rübenzuker-Fabrication.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 63, Nr. XV./Miszelle 13 (S. 79–80)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj063/mi063001_13

Verbesserung in der Rübenzuker-Fabrication.

Der Director des Comités der Runkelrübenzuker-Fabrikanten in Moskau macht in der dortigen Zeitung folgende Details über eine von Hrn. Goreinow auf seiner im Pawlowskischen Kreise des Gouvernements Woronesh belegenen Fabrik zu Petrowka eingeführte Verbesserung bekannt. Diese besteht darin, den Syrup so viel als möglich von den heterogenen Substanzen, die er enthält, zu reinigen, indem man ihn drei Mal durch Thierkohle filtrirt. Der auf solche |80| Weise filtrirte Syrup wird dann in der Art des raffinirten Zukers Verdichtet. Der Zukers, den man durch diese Methode gewinnt, gleicht mehr dem Lumpenzuker als dem gewöhnlichen Rohzuker. Wenn der Runkelrübensaft 8 Grad an Stärke besizt, erhält man durch dieses neue Verfahren 5 Pfd. Zuker aus 100 Pfd. Rüben etc.; er gibt 7 Pfd., wenn seine Stärke 10 Grad beträgt, und indem man den Zukersaz wieder kocht, erhält man 6 bis 8 Proc. Zuker im Verhältniß zu dem Gewicht der Rüben. Hr. Goreinow zweifelt nicht, daß man, wenn man die Reinigung des Syrups weiter vervollkommnet, bis zu 10 Proc. erhalten kann. (St. Petersburgische Handelszeitung, Nr. 67.)

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