Titel: Bleiblech zum Verschließen der Weinflaschen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 63, Nr. XV./Miszelle 15 (S. 80)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj063/mi063001_15

Bleiblech zum Verschließen der Weinflaschen.

Die Anwendung von Bleiblech anstatt des Verpichens der Weinflaschen hat in Frankreich in den lezten Jahren immer mehr Eingang gefunden, indem die Abnahme der Bleie weit leichter ist, als jene des Peches, womit man Alles verunreinigt. Es zeigte sich jedoch hiebei ein Nachtheil, dem aber zum Glük eben so leicht gesteuert werden kann, als er sich hätte voraussehen lassen. Die aus dem Weine fortwährend sich entwikelnde Kohlensäure dringt nämlich durch die Korkstöpsel, wirkt auf das Blei und erzeugt dadurch eine Schichte Bleiweiß, von der leicht etwas am Halse der Flasche hängen bleiben, und dann beim Einschenken in die Gläser fallen kann. Man braucht das Blei, um das Entstehen von Bleiweiß zu verhüten, jedoch nur mit einem Oehlfirnisse zu überziehen, den man sich dem Journal des connaissances usuelles gemäß bereiten soll, indem man ½ Pfd. Leinöhl eine Viertelstunde lang bei mäßigem Feuer und in einem irdenen Topfe mit 1½ Unzen Bleiglatte sieden läßt. Von diesem Firnisse wird zuerst eine Schichte und nach zwei Tagen eine zweite aufgetragen.

Berichtigung.

In der Abhandlung: „über die explosionen. der Dampfkessel Band LXI. sind in der Tabelle Seite 414 in der Rubrik Bemerkungen die Noten versezt. Es gehört nämlich:

Note 89) zu 5,4 Wismuth.
— 90) zu 7,0
— 91) zu 8,0
— 92) zu 6,2
— 93) zu 7,6

In dem Aufsaz „über Bereitung des Berggrüns“ Band LXII. lese man Seite 62 in der Tabelle

Zeile 3 statt Arsenik, Potasche und

— 4 statt Potasche, Arsenik.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: