Titel: Ueber die Anwendung von Holzblöken zum Straßenpflaster.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 63, Nr. XXXI./Miszelle 13 (S. 157–158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj063/mi063002_13

Ueber die Anwendung von Holzblöken zum Straßenpflaster.

Man versucht neuerlich in New York gleichfalls die in Rußland gebräuchliche Pflasterung der Straßen mit Holzblöken. Man nimmt dazu sechsekige Blöke von 12 Zoll Höhe, welche man aus der canadischen Tanne schneidet. Man versucht dreierlei Grundlagen für diese Blöke: nämlich Geschiebe, Steinplatten von 4 Zoll Dike, und endlich auch ein fußdikes Lager von zerschlagenen Steinen, wie man sie zu den macadamisirten Straßen zu nehmen pflegt. Nachdem die Blöke |158| auf der einen oder der anderen dieser Grundlagen angebracht worden waren, goß man eine aus Theer und Harz bestehende Tünche darauf, auf welche man dann, während sie noch warm war, eine Schichte Sand streute. Dieses Pflaster ist so eben wie der Boden eines Wohnzimmers; die Wagen laufen mit sehr geringer Reibung und ohne Geräusch darüber hinweg; und man verspricht sich auch eine lange Dauer. (Echo du monde savant, No. 44.)

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