Titel: Pneumatisches Verfahren zum Färben seidener und wollener Stoffe, Pelzwerk etc.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 63, Nr. XLVI/Miszelle 4 (S. 236–237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj063/mi063003_4

Pneumatisches Verfahren zum Färben seidener und wollener Stoffe, Pelzwerk etc.

Dieses Verfahren, welches zuerst in England angewandt wurde, besteht in der Hauptsache darin, daß man das Gefäß, welches die zu färbenden Gegenstände enthält, luftleer macht.

Man bringt nämlich die zu färbenden Gegenstände in ein vollkommen luftdichtes Gefäß, verschließt dann die Oeffnung fest mit einem Dekel und pumpt hierauf mit einer Luftpumpe alle in dem Gefäße und in den zu färbenden Gegenständen enthaltene Luft aus. Hierauf läßt man nach Umständen entweder auf ein Mal oder in mehreren Portionen die Flotte in das Gefäß laufen, jedoch so, daß keine Luft damit hineinkommt, was nicht schwierig ist. Damit die zu färbenden Gegenstände nicht über die Flüssigkeit steigen können, in welchem Falle sie natürlich keine Farbe |237| annehmen würden, hält man sie durch ein hölzernes Gitter, welches man vor dem Auspumpen der Luft auf sie legt, unter der Oberfläche derselben zurük. Nachdem sie lange genug in der Flüssigkeit sich befanden, kann man das Gefäß öffnen und ohne Nachtheil die Luft hineinlassen. (Journal des connaissances usuelles. November 1836, S. 233.)

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