Titel: Algier'sche Methode den Mörtel zuzubereiten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 63, Nr. XLVI/Miszelle 8 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj063/mi063003_8

Algier'sche Methode den Mörtel zuzubereiten.

Pananti, ein neuerer italienischer Schriftsteller über Algier, richtete während seines längeren Aufenthaltes an der Nordküste von Afrika sein Augenmerk unter anderen Dingen besonders auch auf die daselbst übliche Mörtelbereitung, indem er vermuthete, daß sich gleich so manchen anderen Gebräuchen auch hierin das gepriesene Verfahren der Alten in jenen Gegenden am reinsten erhalten haben dürfte. Er gibt nun an, daß man in Algier aus zwei Theilen Holzasche, drei Theilen Kalk und einem Theile Sand eine Composition bereitet, welche man Tabbi nennt, und welche als Mörtel benuzt wird. Diese Composition wird nämlich mit Oehl verfezt, und drei Tage und drei Nächte damit abgerührt, wo |239| dann die Masse die gehörige Consistenz erreicht haben wird. Der auf diese Weise bereitete Mörtel wird so hart wie Marmor, vollkommen wasserdicht, und widersteht den Einflüssen der Zeit und der Elemente auf das kräftigste. (Mechanics' Magazine No 698.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: