Titel: Ueber die Astearlampen des Hrn. Joanne.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 63, Nr. LXIV./Miszelle 17 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj063/mi063004_17
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Ueber die Astearlampen des Hrn. Joanne.

Die sogenannten Astearlampen (Lampes astéares), deren Erfinder Hr Joanne in Paris, rue Sainte-Avoye, No. 63, ist, sind Lampen mit Gegengewicht, welche so gut eingerichtet sind, daß deren Schnabel das Oehl ununterbrochen zugeführt erhält und es auch verbrennt. Diese Lampen bestehen aus zwei Röhren, von denen die äußere den Körper der Lampe bildet, während in der inneren das Oehl, welches durch ein auf den Kolben drükendes Gewicht emporgetrieben wird, durch eine auf der Höhe des Schnabels angebrachte Oeffnung emporsteigt und den Docht speist. Diese leztere Röhre sezt an ihrem oberen Theile durch den Oehlbehälter und ist daselbst mit einer seitlichen Oeffnung versehen, durch welche das Oehl tritt. Hr. Joanne verfertigt zwei Sorten seiner Lampen. Die erste Sorte, welche er Lampes chandelles nennt, verbrennt stündlich nur für einen Centim Oehl und gibt eben so viel Licht wie eine Kerze. Die zweite Sorte, Lampes astéares á courant d'air genannt, leuchtet, ohne irgend einen Schatten zu werfen, so gut wie die mechanischen Lampen, ohne dabei mehr Sorgfalt zu erheischen als die gewöhnlichen Lampen; überdieß kostet sie bei gleicher Größe und Schönheit um die Hälfte weniger als die Carcel'schen Lampen. (Mémorial encyclopédique, Septbr. 1836, S. 537.)

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