Titel: Ueber die Fabrication von chinesischem Papiere in Frankreich.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 64, Nr. XVI./Miszelle 18 (S. 77–78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj064/mi064016_18

Ueber die Fabrication von chinesischem Papiere in Frankreich.

Die Papierfabrik in Echarcon bewarb sich im Jahre 1836 um den Preis, den die Société d'encouragement auf die Fabrication von chinesischem Papiere ausgeschrieben hatte. Die von ihr vorgelegten Fabricate wurden von mehreren Kupferstechern und Lithographen von vortrefflicher Qualität befunden; nur bot deren Anwendung wegen ihrer größeren Dike einige Schwierigkeiten dar. Dieser Vorwurf trifft jedoch nicht die Fabrik, sondern das Programm der Preisaufgabe, in welchem ausdrüklich gefordert wurde, daß das Papier das Format des Jesuspapieres und die Dike des gewöhnlich gebräuchlichen Lumpenpapieres haben müsse, obschon das ächte chinesische Papier bekanntlich nie unter diesen Formen vorkommt. Die Gesellschaft fand sich daher veranlaßt, den Concurs bis zum Jahre 1837 offen zu lassen, mit der Modification jedoch, daß die einzusendenden Papiere sowohl |78| in Hinsicht auf Format, als in Hinsicht auf Dike dem chinesischen Papiere gleichkommen müssen. Ueber das in der genannten Fabrik befolgte Verfahren vergleiche man übrigens das Polytechn. Journal Bd. LIII. S. 237.

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