Titel: Mason's Verbesserungen in der Fabrikation von Schießgewehren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 64, Nr. XXXII./Miszelle 12 (S. 153–154)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj064/mi064032_12
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Mason's Verbesserungen in der Fabrikation von Schießgewehren.

Die unterm 6. August 1835 in England patentirten Verbesserungen des Hrn. William Mason in der Fabrikation von Schießgewehren betreffen nichts weiter, als die Anwendung des Härtungsprocesses, den er bei der Fabrikation von Dampfmaschinen befolgt, und den wir im Polyt. Journal Bd. LXIII. S. 401 beschrieben haben, auf die innere Oberfläche der Flinten- und Pistolenläufe, so wie auch auf die Läufe anderer Schießgewehre, und selbst der Kanonen. Wenn der Lauf nämlich gegossen oder geschweißt, nach dem Anlassen gebohrt, und im Falle er für Vogelflinten oder Pistolen bestimmt ist, auch wohl von Außen vollendet worden, so soll man ihn nach Angabe des Patentträgers mit Knochenmehl oder thierischer Kohle füllen, gut luftdicht lutiren oder verkitten, und um ihn von Außen in Paketen zu härten, mit der kohligen Substanz in ein geschlossenes Gefäß bringen. In diesem soll man ihn einige Stunden lang in einem Ofen zum Kirschrothglühen bringen, um ihn dann plözlich in einen mit Salzwasser gefüllten Behälter unterzutauchen. Andere Theile der Feuergewehre, wie z.B. die Ladstöke, können auf dieselbe Weise behandelt werden. (Aus dem London Journal of Arts. März 1837, S. 343.)

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