Titel: Ueber die Art des Gerbens von Pelzwerk in Marocco
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 64, Nr. XXXII./Miszelle 17 (S. 156–157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj064/mi064032_17
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Ueber die Art des Gerbens von Pelzwerk in Marocco

geben die Proceedings of the zoological Society of London by R. Taylor folgenden Bericht:

Man wäscht die Haut in frischem Wasser, um ihr den Schweiß und andere Unreinigkeiten zu nehmen, schabt das Fleisch ab, nimmt 2 Pfd. Alaun, 1 Quart Buttermilch, 2 oder 3 Hände voll Gerstenmehl, mischt es gut, streicht es auf die Fleischhaut, schlägt das Fell zusammen und läßt es zwei Tage liegen. Am dritten wird es wieder gewaschen, aufgehängt, damit das Wasser abläuft; sodann werden 2 Pfd. Steinalaun fein gepulvert auf die Haut gestreut, worauf diese wieder zusammengeschlagen und drei Tage liegen gelassen, sodann getroknet und an der Sonne ausgebreitet wird. Hierauf wird die Haut mit frischem Wasser stark begossen, dieselbe wieder zusammengeschlagen, und zwei Stunden lang sich überlassen, damit das Wasser gehörig aufgesogen werde. Sofort wird die Haut auf einem Tische ausgebreitet, der aufgelegte Steinalaun und das etwa noch anhängende Fleisch abgeschaben, die Haut mit einem rauhen Sandstein gerieben bis sie geschmeidig und biegsam wird, und dann im Schatten aufgehängt.

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