Titel: Oberflächliche Verstählung des Stabeisens.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 64, Nr. XXXII./Miszelle 8 (S. 152–153)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj064/mi064032_8
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Oberflächliche Verstählung des Stabeisens.

Wo es darauf ankommt, daß ein Gegenstand eine bedeutend harte Oberfläche erhalte, ohne doch die Zähigkeit zu verlieren, ist die Oberflächenhärtung des Stabeisens an ihrem Plaze. Da die Einsazhärtung oft zu theuer ist, so macht Herr Deisler in Coblenz von Neuem auf folgende Methode der Oberflächenhärtung aufmerksam. Man macht ein Stük Stabeisen und ein beliebig gestaltetes Stük Gußeisen in demselben Feuer weißglühend, nimmt beide heraus und streicht mit lezterem die Oberfläche des ersteren, wodurch (da das Stabeisen Kohlenstoff aus dem Gußeisen aufnimmt) eine Stahlrinde und nach dem Ablöschen eine so harte Oberfläche entsteht, wie sie nur der beste englische Gußstahl haben kann. Für grobe Werkzeuge scheint diese, eine viel dikere Stahlschicht als die Einsazhärtung liefernde Methode vorzugsweise anwendbar zu seyn.

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