Titel: Ueber den Klebergehalt verschiedener Weizensorten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 64, Nr. LXII./Miszelle 19 (S. 319–320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj064/mi064062_19
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Ueber den Klebergehalt verschiedener Weizensorten.

Hr. Payen wurde von der Société d'agriculture de la Marne über die Qualität von viererlei Weizensorten befragt, die auf gleiche Weise auf gleichem Boden cultivirt worden. Er fand bei der Untersuchung dieser Weizen, die aus polnischem Weizen, aus Landweizen (blé de pays), aus Sommerweizen (blé de mars) und aus Dreifaltigkeitsweizen (blé de Trinité ou de 90 jours) bestanden, daß der Klebergehalt von 0,022 bis zu 0,09 wechselte. Am meisten Kleber und die größte Menge von den beiden anderen stikstoffhaltigen Bestandtheilen fand sich in den der Samenhülle zunächst liegenden Theilen; gegen die Mitte der Körner zu nahm der Stikstoffgehalt bedeutend ab. Hr. Payen untersuchte, um zu erfahren, ob zwischen den härtesten und den weichsten Weizensorten in Hinsicht auf den Klebergehalt noch größere Unterschiede bestünden, Weizen von Taganrog, von Odessa und aus Polen einerseits, und andererseits den weißesten von den Pariser Müllern verwendeten Weizen. Er fand in den ersteren 0,029 bis 0,031, in lezterem hingegen nur 0,019 bis 0,020 Stikstoff. (Echo du monde savant, No. 206.)

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