Titel: Gillyon's Doppelkanonen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 65, Nr. XXXVII./Miszelle 7 (S. 153)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj065/mi065037_7

Gillyon's Doppelkanonen.

Thom. Aug. Greg. Gillyon von Crown-Street in der Grafschaft Middlesex nahm am 19. Oktober 1833 ein Patent auf eine verbesserte Kanone und auf ein dazu gehöriges Geschoß. Die Erfindung besteht aus einer Doppelkanone, deren Läufe an dem Pulversake so mit einander verbunden sind, daß sie durch ein gemeinschaftliches Zündloch, welches durch diagonale Canäle mit den Ladungen beider Laufe communicirt, gleichzeitig abgefeuert werden können. In diese Kanone will der Erfinder zwei Kugeln laden, die durch eine Kette mit einander verbunden seyn sollen, und von denen die eine in den einen, die andere in den anderen Lauf geladen wird. Damit sich die Kugeln nicht unmittelbar nach dem Austritte aus den Laufen von den Ketten losmachen, was in Folge der drehenden Bewegung, die sie mitgetheilt erhalten, leicht geschehen würde, will der Patentträger zwischen den Kugeln und der Kette sogenannte Drehgelenke anbringen. Zwei der ganzen Erfindung ist größere Verheerung unter den Soldatenreihen und in dem Takelwerke der Schiffe anzurichten; es fragt sich aber noch, ob die Gefahr für den Kanonier nicht am größten ausfallen dürfte. (London Journal of arts. April 1837, S. 14.)

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