Titel: Baddeley's Schlauchhaspel für Feuersprizen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 65, Nr. XXXVII./Miszelle 8 (S. 153)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj065/mi065037_8

Baddeley's Schlauchhaspel für Feuersprizen.

Hr. Wm. Baddeley, der eben so unermüdliche als glükliche Verbesserer der Löschapparate und Löschanstalten, beschreibt im Mechanics' Magazine, No. 715 einen Haspel zum Aufwinden der ledernen Schlauche, welche man beim Löschen so nöthig bedarf. Die gegenwärtige Methode die Schlauche mit sich zu führen, besteht darin, daß man sie in Stüken von 5 bis 6 Fuß Länge in einem eigenen Theile der Maschine aufbewahrt. Diese Stüke werden, wenn man ihrer bedarf, an ihren Enden zusammengeschraubt: eine Verrichtung, die allerdings unglaublich rasch geht, wenn sie von einem eingeübten Corps von Sprizenleuten zu geschehen hat, die aber oft einen großen Zeitverlust veranlaßt, wenn dieß nicht der Fall ist. Er räth daher, unter dem Size des Kutschers einen Kasten anzubringen, in welchem sich ein Haspel befände, auf den die ledernen Schläuche aufgewunden werden müßten. Man brauchte in diesem Falle nur das vordere Ende des Schlauches, welches mit seiner Schraube in der Austrittsöffnung des Kastens steken müßte, zu erfassen, und dann so viel von dem Schlauche auszuziehen, als man nöthig hat. Ware die erforderliche Länge ausgezogen, so könnte man den gegliederten Schlauch an dieser Stelle abschrauben, um ihn dann an die Sprize anzusezen. Wir glauben nicht, daß zur Versinnlichung dieser Vorrichtung eine weitere Beschreibung oder gar eine Abbildung bedürftig sey; übrigens findet man eine solche, wenn man sie einsehen will, in der erwähnten Nummer des Mechanics' Magazine.

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