Titel: Garnot-Gaboche's Apparat zur Fabrication der gekörnten Kohle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 65, Nr. CI./Miszelle 11 (S. 465)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj065/mi065101_11

Garnot-Gaboche's Apparat zur Fabrication der gekörnten Kohle.

Hr. Garnot-Gaboche nahm am 16. Nov. 1836 ein Patent auf einen Apparat zur Fabrication der gekörnten Kohle für Zukerfabriken. Die Vorrichtung, der er den Namen Moulin-blutoir gab, besteht aus einer Trommel deren Boden aus Eichenholz, der Umfang hingegen aus Eisenblech von 1 1/2 Linien in der Dike verfertigt ist. Durch dieses Blech sind Löcher von 3/4 Linien gebohrt, und zwar so, daß ihrer 8 bis 10 auf den Quadratzoll kommen. Die Trommel wird mittelst einer Kurbel mit einer Geschwindigkeit von 26 bis 28 Umgangen in der Minute umgetrieben. An einer ihrer Seiten befindet sich ein Trichter, durch den die Knochen eingetragen werden. In das Innere werden 5 oder 6 hölzerne Kugeln von 5 Zoll im Durchmesser gebracht, die, indem sie mit den Knochen herumrollen, diese zermalmen bis sie durch die Löcher der Trommel hindurch fallen können. Damit die Kugeln gehörig hin und her geworfen werden, sind an den blechernen Wänden der Trommel 12 bis 20 eiserne Stäbe angebracht. Eine Trommel von 36 Zoll im Durchmesser kann stündlich mit Leichtigkeit 100 Kilogr. gekörnte Kohle liefern; dabei reicht ein einziger Arbeiter zu deren Bedienung hin. Der Apparat arbeitet bereits in mehreren Fabriken und veranlaßt höchst unbedeutende Unterhaltungskosten. (Bulletin des Sucrès. No. 3.)

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