Titel: Payen's und Buran's Apparat zur Wiederbelebung der Kohle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 65, Nr. CI./Miszelle 14 (S. 467)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj065/mi065101_14

Payen's und Buran's Apparat zur Wiederbelebung der Kohle.

Der von den HH. Payen und Buran erfundene und ihnen durch ein Patent gesicherte Apparat zur Wiederbelebung der thierischen Kohle gibt, dem Bulletin des sucrès No. 8 gemäß, folgende Resultate: 1) die Wiederbelebung geht mit ihm regelmäßiger, schneller und mit geringeren Kosten von Statten, als mit irgend einem anderen der bisher bekannt gewordenen Apparate. 2) Die Anwendung aller Säure und des Auswaschens fällt weg. 3) Die gußeisernen Gefäße werden überflüssig. 4) Die erzielten Producte sind von vorzüglicherer Qualität, und kommen in jeder Hinsicht der frisch bereiteten Kohle gleich, indem sie wie diese den in dem zukerigen Safte enthaltenen Kalk niederschlagen und absorbiren, die Behandlung des Saftes erleichtern und die Kristallisation des Zukers beschleunigen. 5) Die Calcinirung der Knochen kommt viel wohlfeiler, da keine eisernen Gefäße dazu erforderlich sind; sondern da sie vielmehr direct im Ofen vorgenommen werden kann. Zu bemerken ist, daß man mit einem und demselben Apparate frische thierische Kohle fabriciren und bereits gebrauchte auch wieder beleben kann. Er besteht aus einer Art von Flamm- oder Reverberirofen, der eben so sinnreich als zwekmäßig eingerichtet ist, ohne Abbildungen aber nicht verständlich gemacht werden kann. Weitere Aufklärungen gibt die Agence agricole in Paris, welche auch über Licenz-Ertheilung unterhandelt.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: