Titel: Mischungen zu gefärbtem Feuer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 66, Nr. LXIX./Miszelle 11 (S. 318–319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj066/mi066069_11

Mischungen zu gefärbtem Feuer.

Zu dem hellgrünen Feuer für Theater und Feuerwerke bedient man sich in neuerer Zeit des chlorsauren Baryts. Derselbe ist aber theuer und schwer auf dem Wege des Handels zu bekommen. Statt desselben kann man sich mit Vortheil und sonst gleichem Erfolge des bedeutend billigeren salpetersauren Baryts bedienen. Vorschriften zu solchen Mischungen sind folgende:

Erste: 60 salpetersaurer Baryt,
14 Schwefel,
40 chlorsaures Kali.
Zweite: 38 salpetersaurer Baryt,
10 chlorsaures Kali,
6 Kohle.
Dritte: 6 salpetersaurer Baryt,
1 Schwefel,
2 chlorsaures Kali,
1/2 Kohle.
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Zu dem rothen Feuer kann man sich ferner statt der ebenfalls noch theuren Strontiansalze zuweilen des kohlensauren Kalkes und des in der Natur vorkommenden schwefelsauren Strontians (Cölestins) bedienen, und zwar nach folgenden Vorschriften:

Erste: 3 Cölestin,
2 Schwefel,
5 chlorsaures Kali.
Zweite: 3 kohlensaurer Kalk,
2 Schwefel,
6 bis 8 chlorsaures Kali.

(Anthon in Buchner's Repert. der Pharmacie 1837, Bd. IX. Heft 2.)

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