Titel: Ueber die Benuzung von Steinöhl zur Gasbeleuchtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 66, Nr. LXIX./Miszelle 12 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj066/mi066069_12

Ueber die Benuzung von Steinöhl zur Gasbeleuchtung.

Hr. Selligue bemerkte der Akademie in Paris bei Gelegenheit eines Berichtes, der ihr über ein Werk des Hrn. Laurent, die Benuzung des aus bituminösem Mergelschiefer gewonnenen Steinöhles zur Gasbeleuchtung betreffend, erstattet wurde, daß er dieses Oehl seit dem Jahre 1834 nach einer Methode, auf die er ein Patent besizt, zu diesem Zweke verwende. Dieses Oehl liefert ihm per Kilogramme 72 Kubikfuß Gas, während es nach den gewöhnlichen Methoden gleich allen übrigen Oehlen und Harzen nur 14 bis 26 Kubikfuß gibt. Die Intensität des Lichtes der auf diese Weise gewonnenen Gases ist so groß, daß ein Schnabel von 16 bis 18 Löchern in dieser Hinsicht 14 bis 15 Kerzen gleiche kommt. Wir fügen dieser aus dem Echo du monde savant, No. 247 entnommenen Notiz nur noch bei, daß der bituminöse Mergelschiefer, woran wir keinen Mangel haben, wahrscheinlich das beste Material zur Gasbeleuchtung geben dürfte, wenigstens ein besseres, als jenes, welches einige unserer vaterländischen Projectanten bisher im Sinne hatten.

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