Titel: Zerstörende Einwirkung des Kupfers auf die Tinte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1837, Band 66, Nr. LXIX./Miszelle 14 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj066/mi066069_14

Zerstörende Einwirkung des Kupfers auf die Tinte.

Das Mechanics' Magazine erzählt in seiner Nr. 727, daß an der belgischen Bank vor Kurzem die Auszahlung einiger Banknoten verweigert worden sey, weil sämmtliche Unterschriften an denselben fehlten. Bei Nachforschung ergab sich, daß sie einem Hindoo angehörten, der sie in einer kupfernen Büchse verwahrt hatte, und der betheuerte, daß die Unterschriften früher vorhanden gewesen sind. Hr. Prinsep brachte daher in der Vermuthung, daß das Kupfer der Büchse auf die Tinte gewirkt haben könnte, ein beschriebenes Papier zwischen zwei Kupferplatten. Als Resultat ergab sich, daß das Kupfer die Tinte in kurzer Zeit angriff und zersezte, so zwar, daß am Ende keine Spur der Schrift mehr übrig blieb. Chinesische Tusche ist dieser Zersezung nicht ausgesezt.

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