Titel: Ueber die Ursache, weßwegen weißbodig gedrukte Wollentücher beim Dämpfen oft Fleken bekommen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. XL./Miszelle 7 (S. 157)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067040_7

Ueber die Ursache, weßwegen weißbodig gedrukte Wollentücher beim Dämpfen oft Fleken bekommen.

Die Wollendruker erfahren nun durch Hrn. Chevreul, woher es kommt, daß wollene Stoffe, die scheinbar vollkommen rein aus den Händen des Bleichers hervorgingen, nachdem sie bedrukt worden sind, beim Dämpfen so oft Fleken bekommen. Er hat gezeigt, daß diese Fleken durch Zersezung eines Kupfersalzes entstehen, welches von den Bleichern ungeschikter Weise angewandt wird, um durch einen schwachen bläulichen Stich das Weiß zu heben. Es hätte leicht noch sehr lange dauern können, ehe man hierauf gekommen wäre, weil das Bleichen und Druken der Wollenzeuge in verschiedenen Anstalten vorgenommen wird. Diese Beobachtung ist aber deßwegen für die Industrie sehr wichtig, weil ohne diesen Umstand die gedrukten wollenen Zeuge schon längst in viel größerer Menge in den Handel gebracht worden wären. (Echo du monde savant. No. 1, 1838.)

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