Titel: Ueber die Anwendung von Wismuthoxyd bei Kerzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. LXIV./Miszelle 11 (S. 234)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067064_11

Ueber die Anwendung von Wismuthoxyd bei Kerzen.

Wenn man eine Kerze darstellen will, die beim Brennen nicht gepuzt zu werden braucht, so muß sie vollständig nebst dem Dochte wegbrennen können; sehr feines Wachs und gut raffinirter Wallrath scheinen sich zu diesem Zweke am besten zu eignen. Um aber aus anderen Materialien verfertigte Kerzen eben so verbrennbar zu machen, wurde in der lezten Zeit Arsenik mit Erfolg angewandt, freilich ohne Rüksicht auf die Gesundheit des Publicums. Die Kerzen, welche gegenwärtig in England als solche mit metallischem Dochte (metallic-wick-candles) verkauft werden, enthalten etwas Wismuthweiß (Magisterum bismuthi, basisch salpetersaures Wismuthoxyd), welches ganz unschädlich ist: diese Substanz hat die Eigenschaft die Verbrennung der Kerze vollständiger und die Flamme weiß zu machen, auch den unangenehmen Geruch, welchen man immer bemerkt, wenn man in ein mit gewöhnlichen Talgkerzen beleuchtetes Zimmer tritt, zu beseitigen. (Repertory of Patent-Inventions, Jan. 1838, S. 57.)

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