Titel: Ueber künstliche Kälteerzeugung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. LXIV./Miszelle 12 (S. 234)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067064_12

Ueber künstliche Kälteerzeugung.

Wenn man Wasser durch rasche Verdünstung von Schwefeläther zum Gefrieren bringen will, so erfordert dieß mit der Luftpumpe nicht nur viele Arbeit, sondern der in der Luftpumpe sich verdichtende Aetherdampf macht auch die Pumpe zu feineren Versuchen unbrauchbar, bevor sie sorgfältig gereinigt worden ist. Dr. Hare hat gefunden, daß beiden Unannehmlichkeiten gesteuert werden kann, wenn man Schwefelsaure zu Hülfe nimmt. Wenn man nämlich einen Ballon oder eine Flasche mit zwei Tubulirungen und einen gläsernen Trichter mit einem Hahne nimmt; wenn sich die Säure in dem Ballon, das Wasser in einer Retorte und der Aether in dem Trichter befindet, so wird, wenn man den Aether auf das Wasser herabfließen läßt, während die beiden ersteren Behälter ausgepumpt werden, eine plözliche Erstarrung des Wassers erfolgen. (Mechanics' Magazine, No. 735.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: