Titel: Crane's Hohofenbetrieb mit Anthracit.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. LXIV./Miszelle 16 (S. 235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067064_16

Crane's Hohofenbetrieb mit Anthracit.

Wir haben bereits im Polyt. Journal Bd. LXVI. S. 316 bemerkt, daß es Hrn. Georg Crane gelungen ist, einen sehr vortheilhaften Eisenschmelzproceß mit Anthracit ausfindig zu machen; das Repertory of Patent-Inventions theilt im Januarhefte 1838, S. 52 das Patent des Hrn. Crane mit, wonach das Verfahren in Folgendem besteht: Der Hohofen (von gewöhnlicher Construction) wird mit heißer Luft von beiläufig 600° F. (252° R) gespeist und mit 3 Cntr. Anthracit auf 5 Cntr. calcinirten Thoneisenstein nebst der nöthigen Menge Flußmittel beschikt. Hr. Crane überzeugte sich, daß es ganz unnüz ist, den Anthracit vorher zu calciniren, indem man dieselben Resultate erhält, wenn man ihn gerade so, wie er aus den Gruben kommt, anwendet; er fand es aber vortheilhaft, daß das Einblasen von heißer Luft möglichst frei und ungehindert Statt finden kann und hat deßhalb auch bisher den Anthracit in Stüken von nicht ganz der Größe eines Zolles angewandt; wenn hingegen die heiße Luft unter einem Druke von zwei Pfund auf den Quadratzoll in den Hohofen strömt, ist diese Vorsichtsmaßregel nicht nöthig.

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