Titel: Ueber die Pacfong-Fabrik des Hrn. Pechinay.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. LXIV./Miszelle 17 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067064_17
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Ueber die Pacfong-Fabrik des Hrn. Pechinay.

Frankreich bezog bisher den größten Theil seines Bedarfes an Pacfong- und Maillechortwaaren aus Deutschland, da die französischen Fabrikate den deutschen in jeder Hinsicht nachstanden. In neuerer Zeit scheint man es aber in Paris so weit hierin gebracht zu haben, daß man die deutsche Fabrication zu überflügeln droht. Die ausgezeichnetste Fabrik in Paris ist jene des Hrn. Pechinay, über welche Hr. Gaultier de Claubry im Bulletin de la Société d'encouragement einen sehr günstigen Bericht erstattete, und für deren Leistungen demselben die silberne Medaille zu Theil wurde. Namentlich wußte Hr. Pechinay beinahe alle die vielen Schwierigkeiten, die das Gießen des Pacfong oder Tutenay darbot, glüklich zu überwinden, so zwar, daß er gegenwärtig beinahe alle Arten von Gußwaaren, die man will, aus dieser Metalllegirung gießt, die er auch sehr geschikt zu ciseliren weiß, und der man auch das Matte recht gut geben kann. Er hatte bei der lezten Generalversammlung der erwähnten Gesellschaft Besazungen für Luxusgewehre, Leuchter, Steigbügel, Sporen, mathematische und chirurgische Instrumente und viele andere Gegenstände ausgestellt, besondere Aufmerksamkeit erregte aber ein aus Pacfong gegossener großer Christus, an dem auch nicht eine Spur von Blasen zu bemerken war, und der eine ausgezeichnete Ciselirung zeigte. (Bulletin de la Société d'encouragement.)

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