Titel: Kupferstiche, Lithographien etc. zu illuminiren und ihnen den Glanz von Oehlgemälden zu geben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. LXIV./Miszelle 26 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067064_26
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Kupferstiche, Lithographien etc. zu illuminiren und ihnen den Glanz von Oehlgemälden zu geben.

Das Journal des connaissances usuelles gibt folgende, noch nicht hinreichend verbreitete Methode Kupferstiche, Lithographien, Hand- und Kreidenzeichnungen zu illuminiren und ihnen das Aussehen und den Glanz von Oehlgemälden zu geben. Man macht die zu illuminirende Zeichnung transparent, indem einen aus 7 Theilen rectificirtem Terpentinöhle, einem Theile ausgesuchten Mastix, 3 Theilen sehr schönen venetianischen Terpentin, und einem Theile gestoßenem weißem Glase bereiteten Firniß auf sie aufträgt. Dann hält man sie gegen das Licht, und bemalt den Rüken mit den entsprechenden Oehlfarben. Sind diese gehörig getroknet, so bedekt man den Rüken mit schwarzem Papiere und überfirnißt die vordere Seite.

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