Titel: Ueber die beweglichen Raufen des Hrn. Hilaire Gasnod.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. LXXXVI./Miszelle 11 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067086_11

Ueber die beweglichen Raufen des Hrn. Hilaire Gasnod.

Die Raufen des Hrn. Hilaire Gasnot, Landeigenthümers zu Reau, kommen in Hinsicht auf ihre Gestalt den doppelten Schafraufen gleich; sie haben 12 Fuß Länge, und ruhen 18 Zoll von einem ihren Enden weg auf zwei Rädern, während sie an dem anderen Ende auf zwei Füßen stehen. Diese Raufen können also leicht auf die Wiesen gefahren werden. Man wird, wenn man sich ihrer bedient, bedeutend an Futter ersparen, indem man für jede Mahlzeit nur immer so viel zu mähen braucht, als die Thiere verzehren. Noch größer ist die Ersparniß, die man mit den neuen Raufen bei der Viehmastung, bei der sonst immer viele Ueberbleibsel zurükbleiben, erzielt. Endlich wird, wenn man dem Vieh auf den Wiesen das Futter in solche Raufen gibt, anstatt daß man es frei weiden läßt, all das Grünfutter erspart, welches sonst zertreten wird, und welches besonders bei nasser Witterung keine so unbedeutende Quantität ausmacht. Herrn Gasnot's Methode dürfte demnach besonders in Ländern, wo es viele künstliche Wiesen gibt, zu den vortheilhaftesten zu zahlen seyn. (Aus dem Berichte des Hrn. Chabenat im Journal de l'Academie de l'Industrie, August 1837, S. 117.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: