Titel: Algierische Bomben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1838, Band 67, Nr. CXXIV./Miszelle 10 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj067/mi067124_10

Algierische Bomben.

In der Sizung der Pariser geologischen Gesellschafe vom 9. Januar 1837 zeigte der Marquis de Roys ein Bruchstük einer in Algier erbeuteten Bombe vor, aus deren Gestalt zu schließen ist, daß sie aus einer spanischen Gießerei herstamme. Hr. Berthier, der die Masse analysirte, fand in derselben: Arsenik 27, Kohle 1,8 und Eisen 71 ohne Spur von Kieselerde, Schwefel oder Phosphor. Bisher kennt man kein Beispiel von Anwendung einer Legirung von Eisen und Arsenik in den Künsten. Wollten die Algierer bloß eine in ihrem Gebiete vorkommende Arsenikgrube benuzen, oder glaubten sie ihre Geschosse durch eine solche Beimischung mörderischer zu machen? (Bulletin geol. Poggend. Annalen.)

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