Titel: Jones's Schlösser für Feuergewehre.
Autor: Jones, Charles
Fundstelle: 1838, Band 70, Nr. XXIII. (S. 102)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj070/ar070023

XXIII. Verbesserungen an den Schlössern für Feuergewehre, worauf sich Charles Jones, Büchsenmacher von Birmingham, am 12. Jun. 1833 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of arts. Aug. 1838, S. 290.

Mit einer Abbildung auf Tab. II.

Meine Erfindung beruht 1) darauf, daß ich die Schlagfeder, die Nuß, die Stange und die Studel an einem an der Drükerplatte befestigten Stüke anbringe, den Hahn mit der Nuß aus einem Stüke bilde, und den Drüker und die Stange um einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt und mit einer gewöhnlichen Feder beweglich mache; 2) darauf, daß ich an dem Ende des Hahnes eine Art von Gloke, die mit einem Luftloche ausgestattet ist, anbringe; 3) darauf, daß ich den Hammer an dem Hahne und die Drükerfeder weglasse, und die in der Mitte der Drükerplatte befindliche Erhöhung als Schloßblatt dienen lasse.

In Fig. 37 sieht man ein meiner Erfindung gemäß eingerichtetes Schloß. a, a ist der an der Drükerplatte fixirte Blok, in dessen Mitte sich eine Erhöhung befindet, an welcher der Zapfen c aufgezogen ist. Dieser Zapfen trägt den Hammer d mit der Nuß und den Hahn e, auf welche Theile die Schlagfeder f gleichzeitig und zwar mittelst der Studel g wirkt. An dem Ende des Hammers, der ein von dem Hahne gesonderter Theil ist, ist das glokenförmige Stük h angebracht, welches beim Abfeuern des Gewehres auf die durch punktirte Linien angedeutete Zündkapsel fällt. Der Zündkegel i befindet sich hinter der Schwanzschraube in einer kleinen Kammer, aus der das Ende des Zündkegels durch ein Loch hervorragt. Wenn die Gloke des Hammers h auf den Zündkegel gefallen ist, wie man dieß in der Figur durch Punkte angedeutet sieht, so wird die Oeffnung der Kammer mittelst der Gloke verschlossen, wo dann der bei der Explosion entwikelte Dunst nicht in das Schloß eindringen kann, sondern durch ein seitlich angebrachtes Luftloch aus der kleinen Kammer in die freie Luft entweichen muß.

Stange und Drüker sind bei k an einem und demselben kleinen Zapfen, welcher sich an der mittleren Erhöhung der Drükerplatte befindet, aufgezogen, so daß also diese Erhöhung als Schloßblatt dient.

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